Das Verfahren

Mammographie-Screening
Doppelte Gewissheit durch Vier-Augen-Prinzip

Die Aufnahmen werden immer von zwei erfahrenen und geschulten Ärzten unabhängig voneinander begutachtet. Weichen die Befunde der Ärzte voneinander ab, wird ein dritter Spezialist hinzugezogen. Dieses Vier- oder Sechs-Augen-Prinzip erhöht die Genauigkeit. Das Ergebnis erhalten Sie jedoch nicht sofort, sondern nach etwa sieben Tagen.

Bei etwa 95 % der Untersuchungen ergibt sich keinerlei Hinweis auf Brustkrebs. Manchmal ist das Ergebnis jedoch nicht eindeutig, so dass weiterführende Tests nötig werden. In diesem Fall werden die Frauen erneut zur Untersuchung eingeladen. Dann wird der Arzt Ihre Brust abtasten und möglicherweise zusätzlich eine Ultraschalluntersuchung durchführen oder eine Röntgenaufnahme mit Vergrößerung anfertigen. In den meisten Fällen können die Ärzte Entwarnung geben und einen bösartigen Tumor mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen. Nur wenn zu diesem Zeitpunkt noch keine Klarheit besteht, nehmen die Ärzte eine Gewebeprobe, die in einem Speziallabor untersucht wird. 

Mammographie: Einfache und schnelle Untersuchung

Das Mammographie-Screening findet in spezialisierten Zentren mit extra geschulten Mitarbeitern statt. Wissenschaftliche Studien belegen: Begutachtet ein Arzt Röntgenaufnahmen von mindestens 5.000 Frauen pro Jahr, erhöht sich die Genauigkeit der Befunde erheblich. Um das Verfahren zu vereinfachen, organisieren zentrale Stellen in den Bundesländern das Screening. Diese Stellen verschicken auch die Einladungen zu den Terminen.

Die Durchführung der Röntgenaufnahme selbst dauert nur wenige Minuten. Damit die Bilder so aussagekräftig wie möglich werden und die Belastung durch Röntgenstrahlen gering bleibt, wird die Brust zwischen zwei Plexiglasplatten gelegt. Von jeder Brust sind zwei Aufnahmen erforderlich - einmal von oben nach unten und einmal schräg von der Mitte her zur Seite.

 

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