Die Geschichte der HEK

Historie

Überblick

Die Hanseatische Krankenkasse wurde 1826 von Hamburger Kaufleuten gegründet. Sie ist damit eine der ältesten Krankenkassen in Deutschland. Hanseatische Prinzipien bestimmen unser Handeln bis heute. Soziale Verantwortung, Leistungsbereitschaft, vorausschauendes Wirtschaften, Innovationskraft und Verlässlichkeit haben die HEK zur Business-K(l)asse unter den gesetzlichen Krankenkassen gemacht.

Historie

Die HEK – Hanseatische Krankenkasse wurde am 26. März 1826 in Hamburg  als „Kranken-Verein der Commis des Löblichen Kramer-Amts“ mit zunächst 43 Mitgliedern (Kaufmannsgehilfen) gegründet.

Dieser Verein diente erstmalig ausschließlich dem Schutz der Angestellten im Falle einer Er­kran­kung. Krankengeld war über Jahrzehnte die einzige Leistung dieser Vereinigung. So erfolgte dann auch 1827 eine Umbenennung in „Kranken-Casse der Commis des Löbli­chen Kramer-Amts.

1845 tritt die Preußische Gewerbeordnung in Kraft. Unter anderem erlaubt sie Ortsbehörden und Fabriken, Zwangshilfskassen für Arbeitnehmer zu errichten. Von 1876 an bedürfen alle privaten Hilfskassen der staatlichen Zulassung und werden auch vom Staat überwacht. Sie müssen ihre Mitglieder (mindestens 1000) zu Generalversamm­lun­gen aufrufen, Vorstände wählen und Sat­zungen aufstellen. So geschieht dies auch bei der HEK. Fünf Jahre später beschreibt Kaiser Wilhelm I. in seiner Thronrede, die Reichskanzler Otto von Bismarck verliest, die Notwendigkeit der Sozialversicherung. Denn angesichts der wachsenden Bevölkerung kann der Staat die Versorgung nicht mehr Selbsthilfeeinrichtungen überlassen. Deshalb wird 1883 das Krankenversicherungswesen neu geordnet und die Versicherungspflicht für Arbeiter eingeführt.

Das Versicherungswesen ist weiter im Umbruch. 1911 wird in Berlin die neue Reichsversicherungsordnung auf den Weg gebracht, die die Geschäfte der Kassen und ihrer Leistungen vereinheitlichen soll. Mit dem Gesetz werden eingeschriebene Hilfskassen wie die HEK, die als private Hilfsvereine auf Gegenseitigkeit gegründet worden waren, den Krankenkassen zugeordnet. Die Reichsversicherungsordnung bleibt bis 1988 Grundlage für die Geschäfte der Krankenkassen in Deutschland.

Von 1928 bis 1936 fusioniert die HEK mit mehreren kleineren Kassen. Dadurch wird das Ge­schäfts­gebiet über Hamburg hinaus ausgedehnt. 1940 dann erstreckt sich das Ge­schäfts­gebiet der HEK durch die Fusion mit der Merkur-Ersatzkasse Nürnberg auf ganz Deutsch­land. Der neue Name lautet nun: „Hanseatische von 1826 und Merkur Ersatzkasse“.

1941 wird die Krankenversicherung für Rentner eingeführt.

1945 verliert die HEK– wie andere Kassen auch – große Teile ihres Geschäftsgebietes durch die Abtrennung von Ost- und Mitteldeutschland. 1958 wird die HEK dann wieder in Berlin und 1960 im Saarland zugelassen.

Von Dezember 1977 an nannte sich die HEK nun kurz „Hanseatische Ersatzkasse“. Die 80iger Jahre bescherten der HEK dann kontinuierliches Wachstum, ständige Verbesserung der Versi­chertenstruktur und (abgesehen von Ersatzkassen mit begrenztem aufnahmebe­rech­tigten Personenkreis) über 10 Jahre den günstigsten Beitragssatz. Schon damals bil­deten vorbildlicher Service, hohes Qualitätsniveau und das Vertrauen in den sorgsamen Umgang mit den Beitrags­geldern die Eckpfeiler für das Wachstum der HEK.

Als 1989 das Gesundheitsreformgesetz durch die Regierung verabschiedet wurde, zog die­ser Beschluss weitreichende Folgen für Krankenkassen und Versicherte nach sich. Das Kran­kenver­sicherungsrecht wurde neu kodifiziert und in einem V. Buch in das Sozialge­setz­buch eingeglie­dert. 1990 eröffnet die HEK nach der Wiedervereinigung Kundenzentren in den neuen Bundesländern.

1993 trat das Gesundheitsstrukturgesetz in Kraft: Aufgrund der guten Versicherten­struktur muss die HEK über ein Viertel ihrer Beitragseinnahmen in den Risikostruktur­ausgleich ein­zahlen. Das Ge­sundheitsstruktur­gesetz brachte der HEK aber auch eine Neuordnung der Selbstverwaltung. Ab 1. Januar 1996 werden die Geschicke vom ehrenamtlich tätigen Verwaltungsrat und vom hauptamtlichen Vor­stand bestimmt. Diese Konstellation bringt der HEK mehr Flexibilität im Handeln. 1996 änderte die HEK auch letztmalig ihren Namen und heißt seitdem „Hanseatische Krankenkasse“.

Mit dem Wechsel in das neue Jahrtausend richtete sich die HEK an den veränderten Bedürfnissen ihrer  überwiegend erfolgs- und gesundheitsorientierten Versicherten in der Kommunikation und dem Leistungsgeschehen als Business-K(l)asse unter den gesetzlichen Krankenkassen neu aus.

Das bestätigen zahlreiche Qualitäts- und Vergleichstest, bei denen die HEK immer wieder hervorragend abschneidet. Gesunde und stabile Finanzen versetzen uns in die Lage, zu einem attraktiven Beitragssatz mehr Leistungen und Service zu bieten als andere. Die HEK bietet daher ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis und mehr als 500.000 Menschen in ganz Deutschland umfassenden Schutz im Krankheitsfall.