Sehhilfen

Brillen

Sehhilfen werden von der HEK für Versicherte bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres übernommen. Ebenfalls erhalten Versicherte auch Sehhilfen bei schwerster Sehbehinderung und zur Behandlung von Augenverletzungen beziehungsweise Augenerkrankungen (therapeutische Sehhilfen). Schwerste Sehbehinderung liegt dann vor, wenn die Sehleistung (Visus) trotz bestmöglicher Korrektur auf beiden Augen weniger als 30 Prozent beträgt. 

Darüber hinaus sind Sehhilfen aufgrund einer Gesetzesänderung zum 01.04.2017 verordnungsfähig für Versicherte ab dem 18. Geburtstag, die einen Fern-Korrekturausgleich von mehr als 6 Dioptrien bei Fern- und Kurzsichtigkeit oder mehr als 4 Dioptrien bei einem Astigmatismus (Hornhautschädigung) aufweisen.

HEK-Leistung
  • Kostenübernahme bis zur Höhe des Festbetrages abzüglich der gesetzlichen Zuzahlung
  • Versicherte bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres sind von der Zuzahlung befreit

Die Kostenübernahme für Brillengestelle gehört nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Kostenübernahme für Sehhilfen bezieht sich ausschließlich auf die Brillengläser.

 

Informationen zu Kontaktlinsen finden Sie hier.