Programme für Diabetes mellitus

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Diabetes mellitus zählt zu den großen Volkskrankheiten. Es ist ein tückisches Leiden, denn eine falsche oder unzureichende Behandlung kann zu schweren gesundheitlichen Folgeschäden führen.

Die HEK-Besser leben-Programme für Diabetes mellitus setzen genau hier an. Die neuen Therapiekonzepte beruhen auf international anerkannten Qualitäts-Leitlinien. Sie werden dafür sorgen, dass Sie als Betroffener oder Ihr Kind langfristig und konsequent genau die Behandlung bekommen, die Sie beziehungsweise Ihr Kind ganz individuell benötigen.

Krankheitsbild

Der Diabetes mellitus wird wie folgt unterschieden:

  • Diabetes mellitus Typ I
  • Diabetes mellitus Typ II

Diabetes mellitus, umgangsprachlich auch Zuckerkrankheit genannt, ist eine chronische Stoffwechselerkrankung.

Diabetes mellitus Typ I

Der Diabetes mellitus Typ I ist gekennzeichnet durch einen absoluten Insulinmangel. Man spricht hierbei von einer Autoimmunerkrankung. Das bedeutet körpereigene Abwehrzellen zerstören die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse, so dass zu wenig oder gar kein Insulin mehr produziert wird. Beim Diabetes mellitus Typ I ist daher eine lebenslange Insulinabhängigkeit angezeigt.

Die Erkrankung beginnt meist im Kindes- und Jugendalter und ist nicht heilbar, jedoch gut mit Insulin behandelbar. Bei der Krankheitsentwicklung des Diabetes mellitus Typ I spielen die Erbfaktoren eine gewisse Rolle. So liegt das Erkrankungsrisiko eines Kindes, dessen Eltern beide an Diabetes mellitus Typ I erkrankt sind, bei etwa 20 %. 

Qualitätssicherungsmaßnahmen

Welche Maßnahmen zur Qualitätssicherung die HEK gemäß der Anforderungen der DMP-Richtlinien durchführt, können Sie dem beigefügten Bericht entnehmen.

Außerdem fügen wir den Evaluationsbericht für Diabetes Typ I von 2018 bei.

Diabetes mellitus Typ II

Beim Diabetes mellitus Typ II findet zwar eine Insulinausschüttung statt, das Hormon kann jedoch nicht mehr in den Körperzellen wirken, was zur Erhöhung des Blutzuckerspiegels führt. Hierbei spricht man von der sogenannten Insulinresistenz. Oder die Insulinmenge reicht nicht aus, den Körper ausreichend zu versorgen, zum Beispiel bei Übergewicht. Diabetes mellitus Typ II beginnt in den meisten Fällen erst im Erwachsenenalter und entwickelt sich meist langsam über viele Jahre hinweg. Zunehmend entwickeln auch stark übergewichtige Kinder und Jugendliche diese Diabetesform.

Anders als beim Diabetes mellitus Typ I entwickelt sich der Typ II oft schleichend und wird deshalb von den Betroffenen häufig erst spät erkannt. Die genetische Veranlagung spielt bei der Entwicklung eines Diabetes mellitus Typ II eine große Rolle. Viele Typ II-Diabetiker haben einen oder mehrere Verwandte, die ebenfalls an der Erkrankung leiden.

Qualitätssicherungsmaßnahmen

Welche Maßnahmen zur Qualitätssicherung die HEK gemäß der Anforderungen der DMP-Richtlinien durchführt, können Sie dem beigefügten Bericht entnehmen.

Außerdem fügen wir den Evaluationsbericht für Diabetes Typ II von 2017 bei.

 

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