Hilfsmittel

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Um den Erfolg einer Krankenbehandlung zu sichern oder eine Behinderung auszugleichen, haben HEK-Versicherte Anspruch auf ärztlich verordnete Hilfsmittel. Zu den Hilfsmitteln zählen beispielsweise Bandagen, Einlagen und Kompressionsstrümpfe.

HEK-Leistung
  • Kostenübernahme des Hilfsmittels abzüglich der gesetzlichen Zuzahlung.
  • Versicherte bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres sind von der Zuzahlung befreit.
HEK-Tipp

Nehmen Sie vor einer anstehenden Hilfsmittelversorgung eine Beratung der Spezialisten des HEK-Hilfsmittel-Zentrums in Anspruch. Wir informieren Sie auch über kostengünstigere Alternativen, damit Sie Ihren Eigenanteil verringern können.

Der Weg zum Hilfsmittel

1. Sie erhalten von Ihrem Arzt eine Verordnung für ein Hilfsmittel, beispielsweise einen Kompressionstrumpf.

2. Sie erhalten das Hilfsmittel von einem Vertragspartner der HEK. Wir haben mit vielen Anbietern Verträge über die Versorgung mit hochwertigen Hilfsmitteln abgeschlossen. Gern informieren wir Sie, wo Sie Ihr verordnetes Hilfsmittel bekommen können. Nutzen Sie dazu unsere Vertragspartnersuche . Hier finden Sie Leistungserbinger in Ihrer Nähe.

3. Oder Sie rufen uns an. Wir rufen Sie gegebenenfalls zurück und teilen Ihnen unsere Vertragspartner mit, bei denen Sie die Verordnung einreichen können.

4. Alternativ können Sie uns die ärztliche Verordnung zusenden. Wir leiten diese direkt an den von Ihnen gewählten Vertragspartner weiter. Allerdings benötigen wir für die Beauftragung der Versorgung von Ihnen eine Einverständniserklärung zur Weiterleitung Ihrer personenbezogenen Daten. Senden Sie diese ausgefüllt mit der ärztlichen Verordnung direkt an das HEK-Hilfsmittel-Zentrum.

Einverständniserklärung zur Weiterleitung personenbezogener Daten.


5. Das Sanitätshaus übermittelt uns einen Kostenvoranschlag, wir senden nach Prüfung aller Voraussetzungen die Genehmigung an das Sanitätshaus und das Sanitätshaus liefert Ihnen das Hilfsmittel nach Hause.

6. Sollte die medizinische Notwendigkeit für das beantragte Hilfsmittel nicht gegeben sein oder sollten wir noch Rückfragen haben, setzen wir uns umgehend mit Ihnen in Verbindung.

Selbstverständlich können Sie Ihre Bandagen, Einlagen und allen anderen medizinisch notwendigen Hilfsmittel auch weiterhin über das Sanitätshaus Ihres Vertrauens bestellen. Wichtig ist hierbei, dass es sich bei dem Sanitätshaus um einen Vertragspartner der HEK handelt.