Hautkrebs-Früherkennung

Hautkrebs-Früherkennung

Aufgrund steigender Umweltbelastungen und geänderten Freizeitverhaltens nimmt das Risiko an Hautkrebs zu erkranken, vor allem auch bei jungen Menschen, zu. Bei einer rechtzeitigen Diagnosestellung bestehen große Heilungschancen.

Der gesetzliche Anspruch auf die Hautkrebs-Früherkennungsuntersuchung besteht für Versicherte ab dem Alter von 35 Jahren alle zwei Jahre.


Für HEK-Versicherte: Früher zum Hautkrebsscreening

Auch junge Versicherte von 18 bis 34 Jahren können das Hautkrebsscreening in den meisten Bundesländern alle zwei Jahre über ihre HEK-Gesundheitskarte in Anspruch nehmen.

Das Screening

Diese Früherkennungsuntersuchung wird von Hautärzten, Allgemeinmedizinern, praktischen Ärzten und Internisten nach entsprechender Fortbildung durchgeführt.

Beim Hautkrebs-Screening wird gezielt nach den drei Hautkrebserkrankungen Basalzellkarzinom, spinozelluläres Karzinom und malignes Melanom („Schwarzer Hautkrebs“) gesucht. Ziel des Screenings ist es, die Heilungschancen zu erhöhen, den Hautkrebs schonender zu behandeln und damit die Lebensqualität zu verbessern.

Besteht ein Verdacht auf Hautkrebs, erfolgt die weitere Abklärung durch den Hautarzt. Dieser untersucht die betreffenden Hautpartien nochmals und entnimmt gegebenenfalls für die weitere Diagnostik eine Gewebeprobe.

HEK-Leistung

Für Versicherte ab 18 Jahren in nahezu allen Bundesländern unkomplizierte Inanspruchnahme über die HEK-Gesundheitskarte.