Digitale Gesundheitsanwendungen

Digitale-Gesundheitsanwendungen

Ab dem 01.01.2020 führt der Gesetzgeber eine neue Leistung in der gesetzlichen Krankenversicherung ein. Nach ärztlicher Verordnung können dann sogenannte Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) von den Krankenkassen übernommen werden.

Grundlage ist das am 7. November vom Bundestag verabschiedete Digitale Versorgungsgesetz (DVG). Mit diesem Gesetz wird mit § 33a SGB V ein Leistungsanspruch auf DiGA geschaffen.

Voraussetzungen für die Kostenübernahmen von DiGA ist die Prüfung und Zertifizierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Das BfArM führt ein Verzeichnis mit allen digitalen Anwendungen nach § 139e SGB V, die den im Gesetz festgelegten Anforderungen entsprechen und somit erstattungsfähig sind.

Die Rechtsverordnung, in der Näheres zum gesamten Verfahren geregelt wird, liegt derzeit noch nicht vor. Diese ist jedoch zwingend notwendig, damit das BfArM das Antragsverfahren für die DiGA definieren kann, um das Verzeichnis mit zugelassenen digitalen Anwendungen zu befüllen, welche dann erstattungsfähig sind.

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