Beitrag für freiwillig Versicherte

Beitrag für freiwillig Versicherte

Die HEK ist die Business-K(l)asse unter den gesetzlichen Krankenkassen. Auch als freiwillig Versicherter profitieren Sie bei der HEK von überdurchschnittlichen Leistungen und einem ausgezeichneten Service.

Ihr Beitrag errechnet sich anhand des durchschnittlichen monatlichen Einkommens, zu dem neben den Einahmen aus einer selbstständigen Tätigkeit auch Einnahmen aus Kapitalerträgen, Vermietung, Verpachtung, Rente und Versorgungsbezügen gehören. Der Beitragssatz beträgt 15 Prozent ohne und 15,6 Prozent mit gesetzlichem Anspruch auf Krankengeld ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit (ausschließlich für hauptberuflich selbstständig Tätige). Eine Übersicht zu allen der Beitragspflicht unterliegenden Einnahmen finden Sie hier.

Grundsätzlich gilt die Beitragsbemessungsgrenze

Vom Gesetzgeber ist festgelegt, dass der monatliche Beitrag für die Krankenversicherung von Selbstständigen und Freiberuflern grundsätzlich nach der Beitragsbemessungsgrenze zu berechnen ist. Sie beträgt in 2019 4.537,50 Euro. Daraus ergibt sich ein Krankenversicherungsbeitrag in Höhe von monatlich 680,63 Euro ohne und 707,86 Euro mit Anspruch auf Krankengeld. Dieser gilt auch für höhere Einkommen.

Geringere Einnahmen - geringerer Beitrag

Freiwillig Versicherte, deren monatlichen Einnahmen unter der Beitragsbemessungsgrenze liegen und die dies durch einen Steuerbescheid nachweisen, zahlen einen geringeren Beitrag. Dieser wird dann nach dem tatsächlich erzielten Einkommen berechnet. Dabei gilt die gesetzliche Mindesteinkommensgrenze in Höhe von 1.038,33 Euro pro Monat, die den Krankenversicherungsbeitrag auf monatlich 155,75 Euro ohne und 161,98 Euro mit Krankengeld nach unten begrenzt.

Dies gilt auch für Existenzgründer auf dem Weg in die Selbstständigkeit, mit dem Unterschied, dass ein Steuerbescheid als Nachweis nicht erforderlich ist.

Bei der HEK: Krankengeld schon früher möglich

Selbstständigen und Freiberuflern mit gesetzlichem Anspruch auf Krankengeld bietet die HEK mit ihrem Wahltarif K22 die Möglichkeit, im Fall einer Arbeitsunfähigkeit bereits ab dem 22. Tag nach ärztlicher Feststellung Krankengeld zu beziehen.

Pflegeversicherung

Als Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung sind Sie neben der Absicherung im Krankheitsfall auch pflegeversichert. Der Beitragssatz ist bundeseinheitlich festgelegt und beträgt für Kinderlose 3,3 Prozent. Für Mitglieder, die bereits Kinder haben oder noch nicht 23 Jahre alt sind, beträgt er 3,05 Prozent.

Der Beitrag wird grundsätzlich anhand der Beitragsbemessungsgrenze von 4.537,50 Euro berechnet, wenn keine niedrigen Einnahmen nachgewiesen werden. Für Kinderlose ergibt sich daraus ein monatlicher Beitrag von 149,74 Euro. Für Mitglieder unter 23 Jahren oder für Mitglieder, die bereits Kinder haben, beträgt der Beitrag 138,39 Euro monatlich. Liegen Ihre monatlichen Einnahmen unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze, ermitteln wir den Beitrag anhand der tatsächlichen Einkünfte. Auch hier gilt die gesetzliche Mindesteinkommensgrenze von 1.038,33 Euro, so dass der monatliche Beitrag zur Pflegeversicherung für Kinderlose mindestens 34,26 Euro und für Eltern oder Mitglieder unter 23 Jahren mindestens 31,67 Euro beträgt.

Noch Fragen?

Das Team Direkt  hilft Ihnen gern weiter.