Die Geschichte der HEK

Anfang des 19. Jahrhunderts sind die Wohnungen zugig und die hygienischen Verhältnisse miserabel. Wer krank wird, ist auf die Hilfe von Verwandten oder Nachbarn angewiesen. Für die vielen Hamburger Kleinhändler und ihre Angestellten ist Krankheit eine Bedrohung ihrer wirtschaftlichen Existenz. Am 26. März 1826 gründen 60 Krämer-Gehilfen, die sogenannten Commis, den "Kranken-Verein der Commis des Löblichen Kramer-Amts". Das war die Geburtsstunde der HEK. Die Idee der Commis entsprach damals schon dem Prinzip der gesetzlichen Krankenversicherung von heute: Die Mitglieder zahlten monatlich in ihre „Casse“ ein, die ihnen dafür im Krankheitsfall ein Krankengeld zahlte und dadurch wirtschaftliche Sicherheit bot.
Eine der ältesten Krankenkassen in Deutschland
1827 benennt sich der Verein in "Kranken-Casse der Commis des Löblichen Kramer-Amts" um. Die HEK ist damit eine der ältesten Krankenkassen Deutschlands. Als Reichskanzler Bismarck 1881 mit der Einführung der Sozialversicherung begann, besteht die HEK bereits 55 Jahre. Um 1900 baut sie ihre Vorreiterrolle mit der Behandlung von Tuberkulose und der Förderung von Kuren für Kinder weiter aus. 1927 erfolgt die Umbenennung in „Hansesatische Ersatzkasse von 1826 zu Hamburg“, die nach dem Zusammenschluss mit der Merkur Ersatzkasse Nürnberg 1940 ihr Geschäftsgebiet auf ganz Deutschland ausdehnt.
Als eine der ersten gesetzlichen Krankenkassen nimmt die HEK 1970 auch die Früherkennung von Krankheiten in ihren Leistungskatalog auf. Während der 1990er-Jahre wird die Selbstverwaltung neu geordnet. Seither wird sie von einem ehrenamtlichen Verwaltungsrat – dem Parlament der Versicherten – und einem hauptamtlichen Vorstand geleitet. 1996 firmiert sie auf den heutigen Namen "HEK – Hanseatische Krankenkasse" um. Seit 2007 definiert sie sich als Business-K(l)asse in der gesetzlichen Krankenversicherung und setzt bei Leistungen wie beim Service auf ein exklusives Angebot für ihre Versicherten.
Eine schlanke Verwaltung, solide Finanzplanung und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versetzen die HEK in die Lage, ihr Preis-Leistungs-Verhältnis laufend zu optimieren. So konnte sie in den Jahren 2004 und 2005 gegen den allgemeinen Trend sogar ihre Beitragssätze senken. Auch nach Einführung des Gesundheitsfonds erhebt die HEK keinen Zusatzbeitrag.







