Teure Leistungsangebote vorher prüfen

Ihr Arzt bietet Ihnen eine Leistung an, die Sie selber bezahlen sollen? Die HEK empfiehlt, sich vor einer Entscheidung über den damit verbundenen Nutzen oder Schaden zu informieren.
Immer wieder bieten Ärzte Untersuchungen und Behandlungen an, die nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gehören. Diese sogenannten individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) rechnen die Arztpraxen dann mit den Patienten selber ab.
Die Entscheidung, ob Sie eine solche Leistung in Anspruch nehmen wollen oder nicht, treffen Sie als Patient selber.
IGeL-Monitor: Wissenschaftlich fundierte Bewertung
Dabei hilft Ihnen das neue, kostenlose Internet-Portal „IGeL-Monitor“, das die Leistungen wissenschaftlich fundiert bewertet. Die nicht-kommerzielle Online-Plattform ist vom Medizinischen Dienst des GKV-Spitzenverbandes entwickelt worden. Um Versicherte bei der Entscheidungsfindung für oder gegen das Angebot einer individuellen Gesundheitsleistung zu unterstützen, wägt der IGeL-Monitor Nutzen und Schaden für jedermann nachvollziehbar gegeneinander ab und fasst das jeweilige Ergebnis zusammen. Die einzelnen Leistungen werden nach einem festgelegten Schema in den fünf Kategorien „positiv“, „tendenziell positiv“ und „unklar“ bis zu „tendenziell negativ“ und „negativ“ bewertet.
Wie manche Ärzte ihre Angebote vermarkten
Der IGeL-Monitor gibt auch Auskunft darüber, welche Leistung von den gesetzlichen Krankenkassen bei Beschwerden übernommen wird, für die der Arzt eine IGeL anbietet. Außerdem beleuchtet er, wie manche Ärzte ihre Angebote vermarkten, mit welchen psychologischen Kniffen sie dabei arbeiten und welche rechtlichen Fragen zu beachten sind. Und schließlich gibt der IGeL-Monitor Tipps, wie sich Versicherte im konkreten Fall verhalten können, wenn ihnen IGeL angeboten werden.
Was Sie sonst noch über die individuellen Gesundheitsleistungen wissen sollten, erfahren Sie hier.
Und hier geht's zum IGeL-Monitor







