HEK - Die Business-K(l)assehttp://www.hek.deGesundheitsnewsdehourly1Personalisierte Medizin - wer davon wirklich profitiert http://www.hek.de/gesund-fit/vera-cordes-informiert/personalisierte-medizin-wer-davon-wirklich-profitiert.html#c5231Mon, 24 Nov 2014 12:17:48 +0100Personalisierte Medizin. Ein Begriff, der in aller Munde ist. Zeitschriften schreiben darüber, Patienten hoffen darauf, Ärztekongresse diskutieren das Thema, Pharmaunter-nehmen rühren die Werbetrommel und die Bundes-regierung hat dazu ein umfangreiches ...Personalisierte Medizin. Ein Begriff, der in aller Munde ist. Zeitschriften schreiben darüber, Patienten hoffen darauf, Ärztekongresse diskutieren das Thema, Pharmaunter-nehmen rühren die Werbetrommel und die Bundes-regierung hat dazu ein umfangreiches Förderungs-programm aufgelegt. Diese moderne Form von Medizin soll die Behandlung des Menschen revolutionieren. Soll zum Beispiel mittels molekularer Tests bei Erkrankten vorhersagen können, welches Medikament am besten anschlägt und soll sie so vor vermeidbaren Neben-wirkungen schützen. Traumhafte Vorstellung. Kein Wunder, dass immer wieder Zuschauer unseres Gesundheits-magazins gezielt nachfragen, wie sie von den Fortschritten der personalisierten Medizin profitieren können.

Hype durch Hoffnung und Gewinnstreben

Der Wirbel um die personalisierte oder individualisierte Medizin erscheint wie ein Hype - gefördert und angetrieben von Hoffnung, Zweckoptimismus und Gewinnstreben - mit der Botschaft: Hier kommt eine maßgeschneiderte Medizin, mit der genetische Krankheitsrisiken erkannt werden können, Krankheitsprognosen verbessert und Therapieentscheidungen optimiert werden. Das alles klingt gut. Hört sich an nach mehr Zuwendung für den Einzelnen, dass der Doktor nicht nur Symptome registriert und ein Nullachtfünfzehn-Rezept ausstellt, sondern seinen Patienten ganzheitlich behandelt, ihn mit all seinen individuellen Besonderheiten wahrnimmt. Ein nahe liegender Schluss, doch tatsächlich könnte das Gegenteil eintreten. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung weist darauf hin, dass gar nicht der Mensch als Ganzes gemeint sei, sondern dass es um fundamentale biologische Strukturen und Prozesse gehe. Kritiker befürchten, der Arzt wird zum Statistiker, der im Patienten vor allem ein spezifisches Konstrukt aus Zellen, Molekülen und Genen sieht und vor Unmengen von Daten den Menschen sogar eher aus den Augen verliert.

Der Arzt als Statistiker

Personalisierte Medizin beruht auf der Erhebung und Auswertung so genannter Biomarker. Früher verstand man darunter so vergleichsweise übersichtliche Faktoren wie Blutwerte, Geschlecht oder Gewicht eines Patienten. Nach moderner Lesart bezieht sich der Begriff auf die Analyse veränderter Gene (Genomics) und Proteine (Proteomics) mit Hilfe molekularer Techniken (Microarrays). Dabei sind riesige Datenmengen zu bewältigen, was hohe Anforderungen an die Qualifikation des behandelnden Arztes stellt. Qualifikationen, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt allerdings nur wenige Mediziner besitzen.

Personalisierte Medizin ein Marketingbegriff

Der Medizin-Ethiker Professor Giovanni Maio von der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg findet das problematisch. Man dürfe Krankheiten nicht nur rein auf biologischer Ebene lokalisiert betrachten. Für die Entstehung und Behandlung einer Erkrankung seien auch Lebensbedingungen, soziales Umfeld sowie geistige und psychische Faktoren von großer Bedeutung. Die Unverwechselbarkeit des Menschen ist nicht gleich zu setzen mit der Unverwechselbarkeit seines Genoms, sagt Maio. Für ihn ist personalisierte Medizin ein Marketingbegriff der Industrie, der mit der Sehnsucht der Patienten spielt, sie würden einzigartig behandelt werden.

Es geht gar nicht um den Einzelnen

Nach Einschätzung des Berliner Onkologen und Vorsitzenden der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, Professor Wolf-Dieter Ludwig, trifft es der Begriff „Biomarker-basierte Stratifizierung“ weitaus besser. Tatsächlich ginge es nämlich nicht darum, den Einzelnen zu testen und ihn dann mit einer individuell, nur für ihn zubereiteten Arznei zu behandeln, sondern um die Erfassung von Untergruppen (Schichtung) von Patienten.

Ein lukrativer Markt für die Pharmaindustrie

So werden aus einer Krebsart beispielsweise mehrere jeweils für sich gesehen seltene Krebsunterformen - mit dem Vorteil für die Pharmaindustrie, neue Medikamente schneller und weniger geprüft auf den Markt bringen zu können. Arzneimittel für seltene Erkrankungen müssen nämlich bei weitem nicht so ausgiebig auf Wirksamkeit und Sicherheit getestet werden wie normale Medikamente. Etliche Tests und lange Vergleichsstudien über Jahre entfallen. Das spart nicht nur hunderte von Millionen Euro Entwicklungskosten, sondern spült sogar noch besonders schnell viel Geld in die Kassen. Unter dem Laible personalisierte Medizin können so Medikamente in den Markt gedrückt werden, ohne dass klar ist, ob Patienten durch diese wirklich länger leben.

Erst wenige wirkliche Erfolge

Einige wenige Therapien werden bei bestimmten Unterformen von Erkrankungen tatsächlich schon erfolgreich eingesetzt. So lässt sich bei Brustkrebs die hormonabhängig wachsende Variante nach einem Test auf bestimmte Biomarker sehr gezielt behandeln. Wenn dem chronisch-myeloischen Blutkrebs eine besondere genetische Veränderung (Philadephia-Marker) zu Grunde liegt, ist diese Leukämie mit einem speziell hierfür konzipierten Präparat sogar heilbar. Auch ein Wirkstoff gegen fortgeschrittenen schwarzen Hautkrebs, der Metastasen bildet, bedeutet laut Professor Jürgen Windeler, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), tatsächlich eine deutliche Verlängerung der Lebenszeit und damit einen wirklichen Fortschritt.

Personalisierte Medizin kritisch begleiten

In manchen Bereichen der Medizin sind also die Zeiten von „one fits all“ tatsächlich vorbei, doch Nutzen und Schaden liegen, wie oben beschrieben, noch weitgehend im Dunklen. Zu Recht fragt deshalb die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates,  Professor Christiane Woopen: „Werden Patienten auf dem Prunkwagen der personalisierten Medizin in das Paradies
medizinischen Fortschritts gefahren oder werden sie vor den Karren der molekularbiologischen Forschung und der Pharmaindustrie gespannt?“ Für Onkologe Ludwig ist eher das Letztere der Fall. Er plädiert: Solange die neuen Arzneien „keinen klaren Überlebensvorteil bieten und gleichzeitig so viel Geld verschlingen, finde ich sie ethisch nicht vertretbar. Das viele Geld wäre auf andere Weise viel besser eingesetzt: für eine bessere Schmerzbehandlung zum Beispiel oder für eine bessere Versorgung zu Hause, damit Tumorpatienten nicht im Krankenhaus sterben müssen.“

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Mehr Urlaubstage für ältere Arbeitnehmerhttp://www.hek.de/firmenservice/expertentipps-des-aga/mehr-urlaubstage-fuer-aeltere-arbeitnehmer.html#c5230Fri, 21 Nov 2014 13:08:14 +010024. November 2014Der Arbeitgeber kann älteren Mitarbeitern unter dem Gesichtspunkt des Schutzes älterer Beschäftigter mehr Urlaubstage gewähren. Dies entschied das Bundesarbeitsgericht in einem aktuellen Fall. Die Beklagte, ein Schuhhersteller, ...24. November 2014

Der Arbeitgeber kann älteren Mitarbeitern unter dem Gesichtspunkt des Schutzes älterer Beschäftigter mehr Urlaubstage gewähren. Dies entschied das Bundesarbeitsgericht in einem aktuellen Fall. Die Beklagte, ein Schuhhersteller, gewährte ihren in der Schuhproduktion tätigen Arbeitnehmern nach Vollendung des 58. Lebensjahres jährlich 36 Arbeitstage Erholungsurlaub und damit zwei Urlaubstage mehr als den jüngeren Arbeitnehmern. Die 1960 ge­borene Klägerin hielt diese Urlaubsregelung für altersdiskriminierend und forderte gleiche Behandlung. Die Beklagte führte als Begründung an, dass die in ihrem Produktionsbetrieb bei der Fertigung von Schuhen körperlich ermüdende und schwere Arbeit leistenden Arbeitnehmer nach Vollendung ihres 58. Lebensjahres längerer Erholungszeiten bedürften als jüngere Arbeitnehmer.

Das Bundesarbeitsgericht entschied, dass die Beklagte damit ihren Gestaltungs- und Ermessensspielraum nicht überschritt. Die Annahme, zwei weitere Urlaubstage seien aufgrund des erhöhten Erholungsbedürf­nisses angemessen, bestätigte das Gericht. Dieser Spielraum zur geringfügigen Ungleichbehandlung von Arbeitnehmern wurde erstmalig gerichtlich anerkannt.

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Rüge bei zu niedriger Anpassung der Betriebsrentehttp://www.hek.de/firmenservice/expertentipps-des-aga/ruege-bei-zu-niedriger-anpassung-der-betriebsrente.html#c5229Fri, 21 Nov 2014 13:08:05 +010024. November 2014Arbeitnehmer müssen eine zu niedrige Anpassung der Betriebsrente rechtzeitig gegenüber dem Arbeitgeber rügen. Entscheidend ist dabei der Zugang der Rüge beim Arbeitgeber. In dem vom Bundesarbeitsgericht entschiedenen Fall bezog ...24. November 2014

Arbeitnehmer müssen eine zu niedrige Anpassung der Betriebsrente rechtzeitig gegenüber dem Arbeitgeber rügen. Entscheidend ist dabei der Zugang der Rüge beim Arbeitgeber. In dem vom Bundesarbeitsgericht entschiedenen Fall bezog der Kläger seit 1993 eine Betriebsrente. Die Beklagte passte die Betriebsrente zum Anpassungsstichtag 1. Juli 2008 unter Berufung auf die reallohnbezogene Obergrenze an. Mit der per Telefax am 27. Juni 2011 sowie im Original am 28. Juni 2011 beim Arbeitsgericht eingegangenen Klage, die der Beklagten am 6. Juli 2011 zugestellt wurde, griff der Kläger die Anpassung an. Er verlangte die Zahlung einer höheren Betriebsrente. Das Gericht entschied, dass der Kläger mit seiner Klageeinreichung bei Gericht die Frist aus § 16 Betriebs-rentengesetz nicht gewahrt hat.

Der Arbeitgeber muss alle drei Jahre die laufenden Leistungen der betrieblichen Altersversorgung prüfen und über eine Anpassung entscheiden. Hält der Arbeitnehmer diese für zu niedrig, muss er dies dem Arbeitgeber rechtzeitig mitteilen. Das Gericht vertrat die Auffassung, dass eine Klage, die zwar innerhalb der drei Jahre nach Anpassungsentscheidung bei Gericht eingeht, dem Arbeitgeber aber erst nach Fristablauf zugestellt wird, nicht fristgemäß ist. Der § 16 Betriebsrentengesetz fordert einen tatsächlichen Zugang der Rüge beim Arbeitgeber innerhalb der Rügefrist. Hier hätte der Kläger die von der Beklagten getroffene Anpassungsentscheidung bis zum 30. Juni 2011 rügen müssen.

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Zweitmeinungsverfahrenhttp://www.hek.de/lb/business-leistungen/zweitmeinungsverfahren.html#c5227Mon, 10 Nov 2014 16:38:59 +0100Die HEK - Hanseatische Krankenkasse übernimmt bei einer vorliegenden Wirbelsäulenerkrankung die Kosten für ein Zweitmeinungsverfahren. Unser Vertragspartner ist das Beratungs- und Therapiezentrum für Wirbelsäulenerkrankungen am Rödingsmarkt in Hamburg.Rufen ...Die HEK - Hanseatische Krankenkasse übernimmt bei einer vorliegenden Wirbelsäulenerkrankung die Kosten für ein Zweitmeinungsverfahren. Unser Vertragspartner ist das Beratungs- und Therapiezentrum für Wirbelsäulenerkrankungen am Rödingsmarkt in Hamburg.

Rufen Sie im Beratungszentrum unter der Telefonnummer 040 30066470 (wochentags 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr) an oder wenden Sie sich vertrauensvoll an unser HEK-Team Direkt.


Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Patienteninformation.

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Befristete Vertretung eines Mitarbeitershttp://www.hek.de/firmenservice/expertentipps-des-aga.html#c5220Mon, 06 Oct 2014 16:09:09 +020023. September 2014Eine Befristung mit sachlichem Grund wegen Vertretung eines Mitarbeiters setzt nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts einen Zusammenhang zwischen der Abwesenheit des zu vertretenden Beschäftigten und dem Einsatz des Vertreters ...23. September 2014
Eine Befristung mit sachlichem Grund wegen Vertretung eines Mitarbeiters setzt nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts einen Zusammenhang zwischen der Abwesenheit des zu vertretenden Beschäftigten und dem Einsatz des Vertreters voraus. 

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Befristete Vertretung eines Mitarbeitershttp://www.hek.de/firmenservice/expertentipps-des-aga/befristete-vertretung-eines-mitarbeiters.html#c5219Mon, 06 Oct 2014 16:08:39 +020023. September 2014Eine Befristung mit sachlichem Grund wegen Vertretung eines Mitarbeiters setzt nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts einen Kausalzusammenhang zwischen der Abwesenheit des zu vertretenden Beschäftigten und dem Einsatz des ...23. September 2014

Eine Befristung mit sachlichem Grund wegen Vertretung eines Mitarbeiters setzt nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts einen Kausalzusammenhang zwischen der Abwesenheit des zu vertretenden Beschäftigten und dem Einsatz des Vertreters voraus. Gibt es keine direkte, sondern eine mittelbare Vertretung, muss der Arbeitgeber eine geschlossene Kette der Auf­gabenübertragung darlegen. Wenn zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses bereits feststeht, dass in der Vertretungskette ein zu vertretender Arbeitnehmer nicht auf seinen Arbeitsplatz zurück­kehren wird, ist kein Kausal­zusammenhang gegeben. In diesem Fall hätte die Einstellung des befristet be­schäftigten Arbeit­nehmers nichts mehr mit der vorübergehenden Abwesenheit des anderen Arbeitnehmers zu tun.

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Bei der Urlaubsvergütung ist der Provisionsausfall auszugleichenhttp://www.hek.de/firmenservice/expertentipps-des-aga.html#c5218Tue, 30 Sep 2014 14:37:49 +020023. September 2014Bei der Urlaubsvergütung ist der Ausfall von Provisionen auszugleichen, der sich durch die Abwesenheit ergibt. mehr...23. September 2014
Bei der Urlaubsvergütung ist der Ausfall von Provisionen auszugleichen, der sich durch die Abwesenheit ergibt. 

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Bei der Urlaubsvergütung ist der Provisionsausfall auszugleichenhttp://www.hek.de/firmenservice/expertentipps-des-aga/bei-der-urlaubsverguetung-ist-der-provisionsausfall-auszugleichen.html#c5217Tue, 30 Sep 2014 14:37:27 +020023. September 2014Bei der Urlaubsvergütung ist der Ausfall von Provisionen auszugleichen, der sich durch die Abwesenheit ergibt. In dem vom Europäischen Gerichtshof entschiedenen Fall verklagte ein Arbeitnehmer seinen Arbeitgeber auf ...23. September 2014

Bei der Urlaubsvergütung ist der Ausfall von Provisionen auszugleichen, der sich durch die Abwesenheit ergibt. In dem vom Europäischen Gerichtshof entschiedenen Fall verklagte ein Arbeitnehmer seinen Arbeitgeber auf finanziellen Ausgleich für den Ausfall neuer provisionspflichtiger Geschäfte, die er während seines Urlaubs nicht abschließen konnte. Der Arbeitgeber hatte ihm für die Urlaubszeit lediglich das Grundgehalt auszahlen wollen. Die Richter hatten Bedenken, dass ein Arbeitnehmer auf seinen Urlaub verzichten könnte, wenn er in dieser Zeit erhebliche Einbußen hinzunehmen hätte.

Der Arbeitnehmer müsse daher während dieser Ruhezeit sein "gewöhnliches Entgelt" erhalten und finanziell abgesichert sein. Arbeitnehmer, die monatlich Provisionen beziehen, müssen also einen Ausgleich für urlaubsbedingt wegfallende Beträge erhalten. Dieser kann durch eine fiktive Provisionsvergütung geschaffen werden, die zusätzlich zu den regulär während des Urlaubs abgerechneten Provisionen zu zahlen ist. Sie kann einen zwölf- oder sechsmonatigen Provisionsdurchschnitt zur Grundlage haben.

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Vor der dunklen Jahreszeit den Vitamin D-Speicher auffüllenhttp://www.hek.de/gesund-fit/wissenswertes/tipps-fuer-ihr-wohlbefinden/vor-der-dunklen-jahreszeit-den-vitamin-d-speicher-auffuellen.html#c5214Mon, 29 Sep 2014 11:30:12 +0200Vitamin D ist auch als „Sonnenvitamin“ bekannt. Denn unser Körper produziert es mit Hilfe der UVB-Strahlen des Sonnenlichtes. Die Wirkung von Vitamin D ist lange unterschätzt worden. Bekannt war, dass es die Knochen stärkt. Doch inzwischen weiß ...Vitamin D ist auch als „Sonnenvitamin“ bekannt. Denn unser Körper produziert es mit Hilfe der UVB-Strahlen des Sonnenlichtes. Die Wirkung von Vitamin D ist lange unterschätzt worden. Bekannt war, dass es die Knochen stärkt. Doch inzwischen weiß man, dass ein Vitamin-D-Mangel das Risiko vieler Erkrankungen erhöhen und für ein höheres Krebsrisiko verantwortlich sein kann – vor allem Brust- und Dickdarmkrebs. Auch deutet vieles darauf hin, dass sich bei einer nicht ausreichenden Vorsorgung mit Vitamin D das Risiko für Bluthochdruck, Diabetes mellitus und Herzinfarkt sowie für Autoimmun-Erkrankungen wie Morbus Crohn und multipler Sklerose erhöhen kann. Eine Studie an der University of Colorado hat ergeben, dass neben seinem „Kollegen“ Vitamin C auch das „Sonnenvitamin“ das menschliche Immunsystem stärkt. Das erklärt, warum im Winter Infektionen besonders verbreitet sind, da der Körper in der dunklen Jahreszeit weniger Vitamin D produziert.

Der Körper kann das „Sonnenvitamin“ lange speichern

Denn von Oktober bis März ist die Sonnenbestrahlung hierzulande nicht stark genug, um eine ausreichende Vitamin D-Bildung sicherzustellen. Deshalb ist es ratsam, vor dem Winter den Vitamin D-Vorrat aufzufüllen. Denn unser Körper kann das „Sonnenvitamin“ im Muskel- und Fettgewebe viele Monate speichern. Dazu empfiehlt das Bundesinstitut für Risikoforschung, dass Menschen mit heller und sehr heller Haut im Herbst täglich mindestens zehn bis 20 Minuten Tageslicht tanken. Menschen mit dunklerer Haut sollten sich etwas länger stärken.

Auch auf die richtige Ernährung achten

Nahrungsmittel können den Bedarf an Vitamin D zwar nur zu einem geringeren Teil decken. Trotzdem sollte nicht nur in der dunklen Jahreszeit auf die „richtige Ernährung“ geachtet werden. Besonders ergiebige Quellen sind der „berühmte“ Lebertran, aber auch Lachs und andere Fettfische wie Hering oder Makrele. Vitamin D enthalten zudem Avocados, Milchprodukte, Eigelb, Leber und entsprechend angereicherte Margarine.

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Arbeitgeber können alkoholkranken Mitarbeiter kündigenhttp://www.hek.de/firmenservice/expertentipps-des-aga.html#c5213Mon, 22 Sep 2014 14:27:11 +020010. Juli 2014Arbeitgeber können einem alkoholkranken Mitarbeiter personenbedingt kündigen, wenn dieser in einer gefahrgeneigten Umgebung arbeitet und sich einer Entziehungskur verweigert. mehr...10. Juli 2014
Arbeitgeber können einem alkoholkranken Mitarbeiter personenbedingt kündigen, wenn dieser in einer gefahrgeneigten Umgebung arbeitet und sich einer Entziehungskur verweigert. 

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