HEK - Die Business-K(l)assehttp://www.hek.deGesundheitsnewsdehourly1Spargel macht eine gute Figurhttp://www.hek.de/gesund-fit/ernaehrung/lebensmittelauswahl.html#c4573Tue, 22 May 2012 14:35:36 +0200Bis zum 24. Juni kann man ihn noch frisch genießen, dann endet die Spargelzeit. Für viele ist sie ein kulinarischer Höhepunkt. Doch Spargel ist auch richtig gesund.mehr...Bis zum 24. Juni kann man ihn noch frisch genießen, dann endet die Spargelzeit. Für viele ist sie ein kulinarischer Höhepunkt. Doch Spargel ist auch richtig gesund.

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Spargel macht eine gute Figurhttp://www.hek.de/gesund-fit/ernaehrung/lebensmittelauswahl/spargel-macht-eine-gute-figur.html#c4572Tue, 22 May 2012 14:27:38 +0200Bis zum 24. Juni kann man ihn noch frisch genießen, dann endet die Spargelzeit. Für viele ist sie ein kulinarischer Höhepunkt. Doch Spargel ist auch richtig gesund.  Spargelstangen sind schlank. Und sie können auch schlank machen. Denn ...Bis zum 24. Juni kann man ihn noch frisch genießen, dann endet die Spargelzeit. Für viele ist sie ein kulinarischer Höhepunkt. Doch Spargel ist auch richtig gesund. 

Spargelstangen sind schlank. Und sie können auch schlank machen. Denn eine Portion (500 Gramm) des edlen Gemüses hat – natürlich ohne Butter oder Soße – nicht einmal 100 Kalorien und besteht zu mehr als 90 Prozent aus Wasser. Zudem enthält sie viele Ballaststoffe. Spargel ist also ideal für figurbewusste Genießer.

Spargel – ein Genuss ohne Reue

Auch stecken in jeder Stange viele Vitamine und Mineralstoffe. So kann eine Portion fast den gesamten Tagesbedarf eines Erwachsenen an den Vitaminen A, E und C sowie an Folsäure decken. Vitamin A ist gut für die Augen und neutralisiert Sauerstoffradikale, Vitamin E kräftigt das Nervensystem und Vitamin C stärkt die Abwehrkräfte. In der Spargelspitze sitzen übrigens fünfmal so viele Vitamine wie am Ende. Wichtige Bestandteile des Spargels sind auch die Asparaginsäure, Kaliumsalze und ätherische Öle. Sie bringen Leber und Galle in Schwung und regen die Nierentätigkeit an. Dadurch werden Giftstoffe aus dem Körper ausgeschieden. Die entwässernde Wirkung senkt zudem den Blutdruck. Die Asparaginsäure zerfällt im Körper zu so genannten Sulfiden (Schwefelverbindungen), die das Wachstum von Bakterien und Viren bremsen und die Zellen vor freien Radikalen schützen.

Allerdings: Menschen mit erhöhten Harnsäurewerten sollten auf Spargel besser verzichten. Denn die in dem Gemüse enthaltenen Purine werden nach dem Verzehr in Harnsäure umgewandelt, die sich in den Gelenken ablagert und Gichtanfälle auslösen kann. Auch wer zu Nierensteinen neigt, sollte Spargel nur in Maßen genießen.

Daran erkennt man frischen Spargel

Mit dem Quietschtest lässt sich frischer Spargel einfach erkennen: Dazu reibt man die Stangen aneinander. Ist dabei ein leises Quietschen zu hören, ist das Gemüse frisch. Frischen Spargel erkennt man auch daran, dass seine Spitzen geschlossen und die Enden nicht ausgetrocknet, braun oder hohl sind. Am besten kauft man Spargel aus der eigenen Region, der am Morgen oder am Tag zuvor gestochen worden ist.

So wird Spargel richtig gelagert

Frischer Spargel sollte in ein feuchtes Küchenhandtuch eingewickelt und längstens drei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Am besten zusätzlich in eine Plastiktüte einpacken, so verliert er am wenigsten Feuchtigkeit. Durch die Lagerung gehen dem Gemüse jedoch pro Tag etwa ein Drittel seiner Inhaltsstoffe verloren und auch das Aroma lässt nach.

Kann man Spargel auch einfrieren?

Traditionell wird die Spargelernte am 24. Juni beendet. Wer nicht bis zum nächsten Frühjahr auf den gesunden Genuss verzichten will, kann Spargel auch einfrieren. Dazu sollte man ihn waschen und schälen, roh in eine Gefriertüte packen und diese fest verschließen. Eingefroren kann er so sechs bis acht Monate aufbewahrt werden. Der gefrorene Spargel sollte nicht aufgetaut, sondern tiefgefroren ins kochende Wasser gegeben werden. So bleibt er reich an Vitaminen und voller Aroma.

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Neue Erkenntnisse zur Osteoporosehttp://www.hek.de/gesund-fit/wissenswertes/neues-wissen-zur-osteoporose.html#c4571Mon, 21 May 2012 11:57:51 +0200Vera Cordes, seit 13 Jahren das „Gesicht“ des NDR-Gesundheitsmagazins Visite und seit 1986 HEK-Mitglied, berichtet über Osteoporose.Osteoporose ist eine Volkskrankheit. Neue Erkenntnisse über ihre Ursachen, könnten vielen Menschen Leid ersparen. ...Vera Cordes, seit 13 Jahren das „Gesicht“ des NDR-Gesundheitsmagazins Visite und seit 1986 HEK-Mitglied, berichtet über Osteoporose.

Osteoporose ist eine Volkskrankheit. Neue Erkenntnisse über ihre Ursachen, könnten vielen Menschen Leid ersparen. Hamburger Wissenschaftler haben Überraschendes herausgefunden.

Sieben Millionen Deutsche leiden an Osteoporose

Ich bin Medizinjournalistin und ich würde diesen Beruf immer wieder wählen. Denn es ist spannend, immer zu den Ersten zu gehören, die von Neuigkeiten in der Medizin erfahren. Besonders beeindruckt haben mich kürzlich brandaktuelle Erkenntnisse aus der Knochenforschung. Zugegeben, Knochenforschung klingt nicht besonders sexy, aber leider ist es auch nicht gerade sexy, einer von sieben Millionen Deutschen zu sein, die Osteoporose haben, bei denen die Knochen also immer poröser und morscher werden. Bei vielen reicht schon ein Husten und eine Rippe ist gebrochen. Andere stolpern einmal und brechen sich dabei gleich einen Wirbel. Die Folge: Immobilität, extreme Schmerzen und immer weitere Brüche. Neben dem Leid ist auch der jährliche volkswirtschaftliche Schaden von mehr als 5,6 Milliarden Euro immens.

Was ist die Ursache für Osteoporose?

Wie kommt es nun dazu, dass die Knochen so porös werden? Eine Frage, die für Mediziner längst beantwortet zu sein schien. Bei Osteoporose sind Knochenaufbau und Knochenabbau aus der Balance geraten. Zum Beispiel durch die längere Einnahme von bestimmten Medikamenten gegen Brustkrebs, Rheuma oder Diabetes. Der Knochen leidet aber auch bei Kalzium- oder Vitamin D-Mangel. Unerklärlich blieb den Ärzten jedoch immer, weshalb auch Menschen an Osteoporose erkranken, die diese Risikofaktoren überhaupt nicht aufweisen. Auch, dass es Patienten gibt, denen trotz umfangreicher Maßnahmen keine Besserung ihres Zustandes gelingt, war den Medizinern ein Rätsel.

Brandaktuelle Erkenntnisse von Hamburger Osteologen

Der Lösung kamen jetzt Hamburger Osteologen auf die Spur. Und das war spannend. Die Knochenforscher suchten nach den Gründen nämlich auch dort, wo sie niemand vermutet: im Magen. Ein Wissenschaftlerteam um Prof. Dr. Michael Amling, Direktor des Instituts für Osteologie und Biomechanik im Universitätsklinikum Hamburg, war der auffälligen Tatsache nachgegangen, dass Menschen, die über lange Zeit Magensäureblocker einnehmen mussten, ein dramatisch gesteigertes Knochenbruchrisiko aufwiesen. Nahezu alle Patienten hatten einen deutlichen Kalziummangel. Amling und seine Leute suchten weiter und fanden heraus, dass der Kalziummangel mit der gleichzeitigen Einnahme der Magensäure hemmenden Mittel zusammen hing. Durch die Medikamente kann der Organismus Kalziumkarbonat nur schwer aufnehmen. Da aber die Kalziumpräparate, die in Deutschland verordnet werden, zum überwiegenden Teil auf einer Kalziumkarbonat-Basis beruhen, helfen sie den Kranken folglich nicht.

Was tun, wenn Magensäureblocker eingenommen werden müssen?

Eine alarmierende Erkenntnis. Zumal rund acht Millionen Deutsche, darunter auch viele Jüngere, regelmäßig Magensäureblocker einnehmen, um Sodbrennen und Reflux zu verhindern. Hinzu kommt, dass sich die Menge der Magensäure, bei jedem Dritten ab 60 naturgemäß verringert.
Was also tun? Die Hamburger Forscher haben eine gute Nachricht: Andere Verbindungen wie beispielsweise Kalziumglukonat oder Kalziumcitrat werden unabhängig von der Magensäure vom Körper resorbiert. Es kommt also darauf an, die richtigen Kalziumpräparate einzunehmen – sowohl für die bereits von Osteoporose Betroffenen wie auch für die Millionen Menschen, die gefährdet sind, weil sie wegen Magenleiden weiterhin auf Magensäureblocker angewiesen sind.

Auch mit Sport und Bewegung vorbeugen

Hängt das Wohl und Wehe nun nur von Medikamenten beziehungsweise Nahrungsergänzungsmitteln ab? Kann man nicht auch selbst etwas tun, um die Knochen stark zu halten? Das wollte ich zur Vorbreitung des Themas Osteoporose für unser Gesundheitsmagazin Visite von Prof. Dr. Johannes Pfeilschifter wissen, Vorstand des Dachverbandes Osteologie in Deutschland. Seine Empfehlung neben einer knochenfreundlichen Versorgung mit Kalzium und Vitamin D lautet: Ausreichend Sport und Bewegung. „Neue Studien belegen klar,“ so Pfeilschifter, „dass Muskeltraining erfreulich rasch und auch im hohen Lebensalter günstig wirkt. Krafttraining, möglichst fachlich begleitet, hat die größte Wirkung, da Zug und Druck der Muskeln an den Knochen für den größten Wachstumsreiz sorgen. Wirksam ist alles, bei dem mindestens das eigene Körpergewicht getragen werden muss. Also zum Beispiel lieber gehen als schwimmen, lieber leichtes Hanteltraining als bloße Gymnastik. Allerdings: Alle Maßnahmen helfen nur solange, wie wir sie durchführen. Wird der Knochen nicht mehr gefordert, beginnt er wieder abzubauen.“

Mein persönlicher Rat

Mein persönlicher Rat lautet: Da unser Körper das ebenfalls für den Knochen so wichtige Vitamin D nur unter Sonneneinstrahlung in der Haut herstellen kann, gerade jetzt nichts wie raus an die frische Luft und draußen bewegen. Ich für meinen Teil baue in diesen Tagen mit meinen Kindern wieder das große Trampolin im Garten auf. Nach 15 Minuten Springen weiß ich was ich getan habe. Mir und meinen Knochen reicht`s dann. Auch wenn die Kinder lachen.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zum Thema Osteoporose, Berichte und Interviews zur Vorsorge und Behandlung sowie Patientengeschichten finden Sie im Fernseharchiv des NDR Gesundheitsmagazins Visite.

Gesundheitsmagazin „Visite“

Vera Cordes ist in der Live-Sendung des Gesundheitsmagazins „Visite“ immer dienstags im Norddeutschen Fernsehen um 20.15 Uhr zu sehen.

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HEK: Noch mehr Alternativ-Medizinhttp://www.hek.de/gesund-fit/wissenswertes/hek-noch-mehr-alternativ-medizin.html#c4570Mon, 21 May 2012 11:56:56 +0200Immer mehr Menschen vertrauen auf die Alternativmedizin und Pflanzenheilkunde. Daher hat die HEK die Satzungsleistungen für ihre Versicherten ausgebaut. So übernimmt die Business-K(l)asse ab sofort Kosten für weitere alternative Heilmethoden wie zum ...Immer mehr Menschen vertrauen auf die Alternativmedizin und Pflanzenheilkunde. Daher hat die HEK die Satzungsleistungen für ihre Versicherten ausgebaut. So übernimmt die Business-K(l)asse ab sofort Kosten für weitere alternative Heilmethoden wie zum Beispiel die Osteopathie. Zudem erstattet sie auch nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel der Phytotherapie und Homöopathie.

Alternative Heilmethoden immer beliebter

Alternative Heilmethoden und Naturheilverfahren gelten als besser verträglich und sind meist auch mit weniger Nebenwirkungen verbunden. Sie werden immer häufiger in Anspruch genommen. Die HEK nutzt die Möglichkeiten, die das neue Versorgungsgesetz des Bundesgesundheitsministers bietet, konsequent im Sinne ihrer Versicherten und bietet ihnen ohne Mehrkosten weitere zusätzliche Leistungen im Bereich der Alternativmedizin. Unter anderem ist jetzt auch die Osteopathie-Behandlung eine HEK-Leistung.

Osteopathie – die sanfte Therapie

Osteopathie ist eine sanfte, ganzheitliche Heilmethode, bei der keine Apparate, Spritzen und Medikamente verwendet werden. Diagnostik und Therapie des Bewegungs- und Nervensystems sowie der inneren Organe erfolgen ausschließlich manuell. Im Zentrum der Behandlung stehen der Abbau von Blockaden und die Wiederherstellung des Gleichgewichts aller Körpersysteme. Dabei spielen die Selbstheilungskräfte eine zentrale Rolle. Weitere Informationen zur Osteopathie erhalten Sie auch hier.

HEK übernimmt Kosten für Naturheilmittel

Die HEK unterstützt ihre Versicherten auch bei der Behandlung mit nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln der Phytotherapie, Homöopathie und Anthroposophie. Die apothekenpflichtigen Arzneimittel werden vom Arzt auf einem Privatrezept verordnet, das die Versicherten mit der Apothekenquittung bei der HEK einreichen. Die Business-K(l)asse erstattet 70% der Kosten bis zu einem Betrag von jährlich 100 Euro.

Leistungsüberblick

Einen Überblick über das Leistungsangebot der HEK im Bereich der alternativen Medizin und Naturheilverfahren finden Sie hier.

Kontakt

Das HEK-Team Direkt hilft Ihnen gern auch bei der Suche nach Ärzten, die auf der Basis von Naturheilverfahren praktizieren.

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Jetzt ist wieder „Zecken-Alarm“http://www.hek.de/gesund-fit/wissenswertes/reisen-urlaub-sonne.html#c4569Wed, 16 May 2012 07:48:03 +0200Sie lauern im Gebüsch, hohem Gras und losen Laub, auf Lichtungen und an Bächen. Sobald es warm wird, werden Zecken aktiv. Mit einem Stich können sie gefährliche Krankheiten übertragen. Die HEK sagt, wie man sich vor den Blutsaugern schützt. m ...Sie lauern im Gebüsch, hohem Gras und losen Laub, auf Lichtungen und an Bächen. Sobald es warm wird, werden Zecken aktiv. Mit einem Stich können sie gefährliche Krankheiten übertragen. Die HEK sagt, wie man sich vor den Blutsaugern schützt.

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Jetzt ist wieder „Zecken-Alarm“http://www.hek.de/gesund-fit/wissenswertes/reisen-urlaub-sonne/jetzt-ist-wieder-zecken-alarm.html#c4568Wed, 16 May 2012 07:41:22 +0200Sie lauern im Gebüsch, hohem Gras und losen Laub, auf Lichtungen und an Bächen. Sobald es warm wird, werden Zecken aktiv. Mit einem Stich können sie gefährliche Krankheiten übertragen. Die HEK sagt, wie man sich vor den Blutsaugern schützt.Der ...Sie lauern im Gebüsch, hohem Gras und losen Laub, auf Lichtungen und an Bächen. Sobald es warm wird, werden Zecken aktiv. Mit einem Stich können sie gefährliche Krankheiten übertragen. Die HEK sagt, wie man sich vor den Blutsaugern schützt.

Der Stich des gemeinen Holzbocks, wie die Zecke auch genannt wird, ist zwar unangenehm, aber meist harmlos und kein Grund zur Panik. Häufig rötet sich dann die Stelle und beginnt zu jucken. Allerdings besteht durchaus auch das Risiko, dass man dabei mit Lyme-Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) infiziert werden kann.

Ein Zeckenstich ist nicht immer harmlos

Die durch einen Zeckenstich am häufigsten übertragene Krankheit ist die Lymne-Borreliose. Bis zu 35 Prozent der Zecken tragen Borrelien in sich. Und zwar in ganz Deutschland. Die Bakterien befinden sich im Darm des gemeinen Holzbocks. Hat er sich an seinem Opfer festgesaugt, können sie über den Speichel der Zecke auf Mensch oder Tier übertragen werden. Wenn sich einige Tage später an der Einstichstelle ein ringförmiger, roter Fleck bildet, könnte das ein Hinweis auf eine Infektion sein. Wenn sie frühzeitig erkannt wird, lässt sie sich mit Antibiotika meist gut behandeln.

Impfung gegen FSME-Viren

Weitaus seltener sind Zecken mit FSME-Viren befallen. Risikogebiete sind vor allem Bayern, Baden-Württemberg sowie Teile von Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen. Im Gegensatz zu Borreliose kann man sich gegen FSME impfen lassen. Die HEK übernimmt dafür die Kosten. Und da man auch bei Reisen ins Ausland wie zum Beispiel nach Österreich mit infizierten Zecken rechnen muss, trägt die Business-K(l)asse auch die Kosten für eine entsprechende Reiseimpfung. Eine solche „Zeckenimpfung“ aber ist kein Schutz vor Borreliose.

So können Sie sich schützen

Deshalb ist es am besten, sich die kleinen Biester möglichst vom Leibe zu halten. Dazu ein paar Tipps der HEK:

  • Bleiben Sie bei Spaziergängen im Wald möglichst auf festen Wegen und halten Sie sich nicht im hohen Gras oder Unterholz auf.
  • Tragen Sie geschlossene Kleidung mit langen Ärmeln, lange Hosen und feste Schuhe. Auf heller Kleidung lassen sich die lästigen Geister leichter entdecken und entfernen, bevor sie stechen.
  • Reiben Sie die Haut vor einem Spaziergang in der Natur mit einem Mittel ein, das Insekten abwehrt. Diese helfen zumindest eine Weile, sind jedoch nicht immer ein sicherer Schutz vor Zecken. 
  • Suchen Sie nach einem Aufenthalt in möglichen Zeckengebieten den Körper sorgfältig nach Zecken ab: Bevorzugte Saugstellen sind der Kopf und Hals sowie unter den Armen, zwischen den Beinen und in den Kniekehlen.

Zecken richtig entfernen

Wenn Sie trotz aller Vorsichtsmaßnahmen einen der Blutsauger auf ihrer Haut entdecken, sollten sie ihn möglichst schnell entfernen. Denn die FSME-Viren befinden sich in den Speicheldrüsen der Zecken. Durch den Stich können sie rasch in die Blutbahn gelangen. Anders die Borrelien: Sie befinden sich im Darm der Zecke, sodass die Erreger erst bei längerem Saugen - in der Regel erst nach  24 Stunden - übertragen werden. Wird die Zecke rasch entfernt, ist das Übertragungsrisiko der Borreliose-Erreger sehr gering.

Die Zecke entfernen Sie am besten mit einer speziellen Zeckenpinzette. Dabei fassen sie das Tierchen im Kopfbereich so nah wie möglich an der Haut und ziehen es vorsichtig und mit einem gleichmäßigen Zug gerade heraus.

Achten Sie darauf, dass die Zecke nicht gequetscht wird, da sonst der mit Krankheitserregern infizierte Speichel oder Darminhalt vermehrt oder schneller übertragen werden.

Auf keinen Fall sollten Sie die Zecke mit Öl, Klebstoff oder Nagellack bedecken. Denn auch das erhöht das Risiko einer vermehrten oder beschleunigten Übertragung von Krankheitserregern.

Nachdem Sie die Zecke entfernt haben, sollten Sie die Einstichstelle gründlich desinfizieren.

Weitere Informationen über den gemeinen Holzbock finden Sie auch hier.

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Prämienausschüttung: Erklärung vom HEK-Verwaltungsrat Fri, 11 May 2012 11:56:57 +0200Mit Schreiben vom 8. Mai 2012 hat das Bundesversicherungsamt (BVA) die HEK gebeten, zu prüfen, ob eine Prämienauszahlung an die HEK-Mitglieder möglich sei. Hierüber hat die FAZ am 10. Mai 2012 ausführlich berichtet.HEK-Verwaltungsratsvorsitzender ...Mit Schreiben vom 8. Mai 2012 hat das Bundesversicherungsamt (BVA) die HEK gebeten, zu prüfen, ob eine Prämienauszahlung an die HEK-Mitglieder möglich sei. Hierüber hat die FAZ am 10. Mai 2012 ausführlich berichtet.

HEK-Verwaltungsratsvorsitzender nimmt Stellung

Der Vorsitzende des HEK-Verwaltungsrates, Horst Wittrin, stellt fest:

  1. Der Haushaltsplan der HEK für 2012 wurde vom Bundesversicherungsamt (BVA) ohne Beanstandungen genehmigt. Er sieht keine Prämienausschüttung vor. Gegenüber der Haushaltsplanung werden aktuell steigende Ausgaben für Krankenhäuser, Medikamente und Ärzte prognostiziert.
  2. Die HEK setzt auf langfristige Beitragsstabilität (z.B. kein Zusatzbeitrag in 2012 und 2013) und auf eine noch bessere Patientenversorgung (Ausbau von Zusatzleistungen).
  3. Wir handeln rechtskonform und überschreiten keine „Vermögenshöchstgrenze“. Finanzmittel einer Krankenkasse umfassen Rücklagen und Betriebsmittel. Nach dem Wortlaut des Gesetzes darf die Rücklage das einfache einer Monatsausgabe nicht überschreiten. Darüber hinaus sollen die Betriebsmittel das 1,5fache einer Monatsausgabe nicht übersteigen. Daraus ergibt sich – auch nach Auffassung des Spitzenverbandes der Krankenkassen – eine fiktive „Vermögenshöchstgrenze“ vom 2,5fachen einer Monatsausgabe. Die Aussage des BVA: „Die Betriebsmittelreserve soll gemäß § 260 Absatz 2 Satz 1 SGB V eine halbe Monatsausgabe nicht übersteigen“, widerspricht dem Wortlaut des Sozialgesetzbuches (SGB).
  4. Die HEK hat kein Interesse an einer Destabilisierung anderer Krankenkassen durch erhöhte Mitgliederabgänge.
  5. Mit dem Inhalt des BVA-Schreibens vom 08.05.2012 werden sich die Finanzexperten der HEK in absehbarer Zeit befassen. Der Haushaltsplan für 2013 wird vom HEK-Verwaltungsrat im Herbst 2012 beraten. 
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Heller Hautkrebs: Unterschätze Gefahrhttp://www.hek.de/gesund-fit/wissenswertes/vera-cordes-informiert.html#c4562Thu, 10 May 2012 09:28:29 +0200Erstaunlich viele Menschen werden vom hellen Hautkrebs befallen. Mit über 200.000 Patienten sogar fast zehn Mal mehr als beim schwarzen Hautkrebs. Darüber berichtet Vera Cordes, Moderatorin des NDR-Magazins „Visite“ und HEK-Mitglied seit ...Erstaunlich viele Menschen werden vom hellen Hautkrebs befallen. Mit über 200.000 Patienten sogar fast zehn Mal mehr als beim schwarzen Hautkrebs. Darüber berichtet Vera Cordes, Moderatorin des NDR-Magazins „Visite“ und HEK-Mitglied seit 1986.

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Heller Hautkrebs: Unterschätzte Gefahrhttp://www.hek.de/gesund-fit/wissenswertes/vera-cordes-informiert/heller-hautkrebs-unterschaetzte-gefahr.html#c4561Wed, 02 May 2012 14:15:02 +0200Vera Cordes, das „Gesicht“ des NDR-Gesundheitsmagazins Visite und seit 1986 HEK-Mitglied, berichtet über den Hellen Hautkrebs:Seit 14 Jahren moderiere ich das Gesundheitsmagazin Visite im NDR Fernsehen. Wir haben über tausende von ...Vera Cordes, das „Gesicht“ des NDR-Gesundheitsmagazins Visite und seit 1986 HEK-Mitglied, berichtet über den Hellen Hautkrebs:

Seit 14 Jahren moderiere ich das Gesundheitsmagazin Visite im NDR Fernsehen. Wir haben über tausende von Themen, Schicksalen, Diagnosen und Therapien berichtet. Aber immer wieder gibt es auch für mich „Aha-Erlebnisse“ – wie kürzlich in einer Sendung zum Thema Hautkrebs. Studiogast war Prof. Dr. Eggert Stockfleth, Leiter des Hauttumorcentrums der Berliner Charité und Präsident der Europäischen Hautkrebsstiftung. Ein äußerst engagierter junger Arzt, der selber die Sonne liebt, aber besser wie kein anderer weiß, wie sehr man sie auch fürchten sollte.

Hautkrebs ist nicht gleich Hautkrebs

Dass zuviel Sonne Hautkrebs fördert, weiß wohl inzwischen fast jeder. Allerdings denken die meisten Menschen beim Wort „Hautkrebs“ sofort an das Maligne Melanom, den schwarzen Hautkrebs - nach Stockfleths Einschätzung der bösartigste Krebs beim Menschen überhaupt. Jährlich tritt er bei etwa 24.000 Menschen neu auf. Weitaus weniger bekannt ist – und das war mein erstes „Aha-Erlebnis“, dass erstaunlich viele Menschen vom hellen Hautkrebs befallen werden. Mit über 200.000 Patienten sogar fast zehn Mal mehr als vom schwarzen Hautkrebs. Glücklicherweise sind die hellen Formen nicht so aggressiv und lebensbedrohend. Aber auch sie können in einigen Fällen streuen oder zu schweren Knochenzerstörungen führen. Deshalb muss auch heller Hautkrebs, wie zum Beispiel ein Basalzellkarzinom oder ein Plattenepithelkarzinom (auch Spinaliom oder Stachelzellkrebs genannt) so früh es geht erkannt und behandelt werden.

Im Frühstadium sanft heilbar

Das Frühstadium, die Phase der Aktinischen Keratose, erkennt man meist daran, dass die Haut schuppig-rot ist, dass sie sich rauh wie Sandpapier anfühlt oder sich immer wieder Knötchen und kleine Stellen bilden, die einfach nicht mehr heilen. In diesem Stadium ist der Krebs noch mit sanften Mitteln zu heilen. Dass man mit modernen Medikamenten Haukrebs regelrecht wegcremen kann, war mein zweites „Aha-Erlebnis“. Die Mittel wirken lokal an den befallenen Hautpartien immunmodulierend und bewähren sich seit einigen Jahren hervorragend. Diese Behandlung wird von den Krankenkassen übernommen. Selbst bezahlen muss man hingegen die Photodynamische Therapie. Sie wird von den Patienten meist als relativ schmerzhaft empfunden und kann in den Fällen eingesetzt werden, in denen Cremes nicht helfen. Hat sich erst ein Plattenepithelkarzinom entwickelt oder ein fortgeschrittenes Basalzellkarzinom, muss allerdings operiert werden, um den Krebs zu beseitigen.

Wichtige Regeln zur Früherkennung

Die wichtigste Frage in diesem Zusammenhang ist immer: Wie erkenne ich verdächtige Hautmale. Abgesehen von den oben genannten Symptomen und Anhaltspunkten für Hellen Hautkrebs und abgesehen von der viel zitierten ABCD-Regel für Schwarzen Hautkrebs (A=Asymmetrie der Male, B=ungleichmäßige Begrenzung, C=Colour/Farbe uneinheitlich mit dunkleren Anteilen sowie D=Durchmesser mehr als 0,5 Zentimeter), die Prof. Stockfleth jedem zur Beurteilung ans Herz legt, verwies er auf eine weitere Faustregel, die hilfreich sein kann. Und hier kam mein drittes „Aha-Erlebnis“: Lassen Sie sich unbekleidet mal aus einiger Entfernung von einem Menschen Ihres Vertrauens in Augenschein nehmen. Wirklich kritische Hautmale fallen vor allem aus der Distanz auf. Selbst Laien können so oft erkennen, dass hier eines der Male nicht zu den anderen passt.
Unverzichtbar jedoch: Die regelmäßige Inanspruchnahme des Hautkrebs-Screenings, das die gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten ab 35 alle zwei Jahre bezahlen. Ein besonderes Angebot gibt es bei der HEK. Sie übernimmt die Kosten für das Screening ab sofort auch schon für Versicherte ab dem vollendeten 18. Lebensjahr. Für die Untersuchung, bei der nicht mal eine Praxisgebühr fällig wird, muss man nur die Versichertenkarte vorlegen.

Weitere Informationen zum Hellen Hautkrebs

Weitere Informationen finden Sie auch hier. 

Gesundheitsmagazin „Visite“

Vera Cordes ist in der Live-Sendung des Gesundheitsmagazins „Visite“ immer dienstags im Norddeutschen Fernsehen um 20.15 Uhr zu sehen.

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Radfahren bringt den Körper auf Trabhttp://www.hek.de/gesund-fit/bewegung/radfahren-bringt-den-koerper-auf-trab.html#c4559Wed, 02 May 2012 11:05:39 +0200Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) verringert regelmäßige körperliche Bewegung das Risiko für Krankheiten und Beschwerden wie Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose (Knochenschwund), Rückenschmerzen sowie Darm- und Brustkrebs. ...Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) verringert regelmäßige körperliche Bewegung das Risiko für Krankheiten und Beschwerden wie Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose (Knochenschwund), Rückenschmerzen sowie Darm- und Brustkrebs. Regelmäßige Bewegung verbessert zudem die Stimmung und wirkt antidepressiv. Radfahren bringt den Körper besonders auf Trab. Das Strampeln fordert Herz und Kreislauf, kann den Blutdruck senken und regt den Stoffwechsel an. Wer in die Pedalen tritt, stärkt die Pumpfunktion des Herzens, baut Fettpölsterchen ab und kräftigt Muskeln und Lunge.

Radeln schont die Gelenke

Gegenüber anderen Ausdauersportarten hat das Radfahren einen großen Vorteil: Es schont die Gelenke, denn das Körpergewicht trägt der Drahtesel. Hinzu kommt, dass die gleichmäßige Bewegung die Muskeln günstiger beansprucht als zum Beispiel Joggen und Walken. Das macht das Radfahren gerade auch für ältere Menschen und all diejenigen ideal, die ein paar Pfund zu viel auf den Rippen haben. Schon bei gemütlichem Radfahren verbrennt der Körper etwa vier bis fünf Kalorien pro Minute, allerdings auf kurzen Strecken noch kein Fett. Da werden zunächst die Kohlenhydratreserven verbrannt. Doch auch schon der Kurz-Trip zum Bäcker um die Ecke hilft. Denn ohne die Bewegung würden die Kohlehydrate zu Fett umgewandelt. Schon nach 45 bis 60 Minuten auf dem Rad greift der Körper aber dann auch auf die Fettpölsterchen zurück.

Der Körper wird straffer

Radfahren stärkt nicht nur die Muskulatur an den Beinen, sondern auch an Rumpf und Bauch. Denn bei leicht nach vorn gebeugtem Oberkörper werden auch Rücken-, Schulter- und Armmuskeln beansprucht. Das macht den Körper straffer. Wer den ganzen Tag sitzt, sollte sich abends auch noch mal aufs Rad setzen. Das verschafft den Gelenken den notwendigen Bewegungsausgleich. Zugleich verringert regelmäßiges Radeln die Gefahr von Herzinfarkt und Herz-Kreislauferkrankungen.

Bei moderatem Tempo wird die Lunge gleichmäßig mit Sauerstoff gefüllt. Das kräftigt die Atemmuskulatur, verbessert die Ventilation und schützt so auch vor Infekten. Bei dauerhaften Atemwegserkrankungen wie chronischer Bronchitis oder Asthma empfehlen Mediziner ein Ausdauertraining auf dem Fahrrad mit gleichbleibend geringer bis mäßiger Belastung.

Besser: Kontinuierlich im niedrigen Gang

Doch viele, die einmal auf dem Sattel sitzen, treibt dann ein falscher Ehrgeiz: Sie treten bei hohen Gängen schwer in die Pedalen, kommen dadurch schnell auf Touren und lassen sich dann rollen. Besser für die Fitness und gelenkfreundlicher aber ist es, in niedrigen Gängen kontinuierlich zu fahren – mit 80 bis 100 Kurbelbewegungen pro Minute.

Lenker und Sattel richtig einstellen

Radler sitzen oft aber auch nicht richtig auf ihrem Drahtesel. Fühlt sich der Po nach kurzer Zeit taub an, schmerzt das Genick oder kribbelt es in den  Handgelenken, ist es ratsam, einen Zwischenstopp beim Fahrradhändler einzulegen und die Höhe von Lenker und Sattel richtig einstellen zu lassen. Und: Vor Kopfverletzungen bei einem Sturz schützt ein GS-geprüfter Helm.

Viele weitere Tipps rund um das Radfahren finden Sie auch hier.

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