HEK - Die Business-K(l)assehttp://www.hek.deGesundheitsnewsdehourly1Stellen Sie sich dem Schwindel, nur so ist er zu packenThu, 24 Apr 2014 11:40:17 +0200Es ist immer wieder faszinierend, festzustellen, dass in der Medizin manchmal die einfachsten Maßnahmen die Hilfreichsten sind. So ist es in vielen Fällen auch bei der Bekämpfung des Schwindels.Unsere Sendung zu diesem Thema rief extrem viel Resonanz ...Es ist immer wieder faszinierend, festzustellen, dass in der Medizin manchmal die einfachsten Maßnahmen die Hilfreichsten sind. So ist es in vielen Fällen auch bei der Bekämpfung des Schwindels.

Unsere Sendung zu diesem Thema rief extrem viel Resonanz unter den Zuschauern hervor, denn mit Schwindel quälen sich zahllose Menschen, und Schwindel hat viele Gesichter.

Schwindel hat viele Gesichter

Wahrscheinlich war jedem von uns schon einmal schwindelig. Im Karussell genießt mancher den Drehwurm ja geradezu. Ein lähmender Höhenschwindel auf Leitern oder Kirchtürmen ist da schon weniger lustig. Und wer mitten in seinem Alltag überraschend ins Schwanken gerät, vielleicht sogar stürzt oder deshalb morgens nicht aufstehen kann, der leidet oft ganz besonders, denn, nicht zu wissen woher der Schwindel kommt, verunsichert. Schnell stellt sich Angst ein. Angst vor einer neuen Schwindelattacke und damit leider sehr oft auch Angst vor ganz normalen Alltagsbewegungen.

Keine Angst vor Bewegung

Doch genau dieses Vermeidungsverhalten ist ein weit verbreiteter Fehler. Prof. Christoph Helmchen, Leiter der Schwindelambulanz des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein mit Sitz in Lübeck, rät Schwindelpatienten dringend dazu, möglichst aktiv zu bleiben:„ Wenn Ihnen bei bestimmten Bewegungen schwindelig wird, dann versuchen Sie, genau diese Bewegungen trotzdem zu machen. Zuerst wird sich der Schwindel verschlimmern, doch auf Dauer wird er abnehmen, die Beschwerden bessern sich.“

Bewegung kann besser helfen als ein Medikament

Der Grund: Das gestörte Gleichgewichtsorgan und das Gehirn stehen miteinander in einem Wechselspiel. Funktioniert diese Zusammenarbeit aus irgendwelchen Gründen nicht mehr gut, kann es zu Schwindel kommen, und dann ist gerade Bewegung die beste Therapie. Dabei wird man erst einmal langsame, später schnellere Kopfbewegungen ausführen, wobei der Blick auf einen bestimmten Punkt fokussiert sein muss. Auf diese Weise wird das Zusammenspielspiel zwischen Gehirn und Gleichgewichtsorgan wieder harmonisiert und verhindert, dass die Schwindelanfälle chronisch werden. „Bewegung hilft da meist besser als eine Pille“, weiß Helmchen aus Erfahrung mit seinen Patienten.

Schwindel ist keine Krankheit, sondern ein Symptom

Schwindelursachen können höchst vielfältig sein. Dabei weisen die Mediziner darauf hin, dass der Schwindel an sich keine Krankheit ist, sondern ein Symptom, Hinweis also auf etwas anderes. Manche Formen kommen häufiger vor, wie zum Beispiel der gutartige Lagerungsschwindel. Er zeigt sich vornehmlich morgens beim Drehen und Aufrichten im Bett. Durch bestimmte Körperbewegungen, so genannte Lagerungsmanöver, ist er gut in den Griff zu bekommen. Andere Formen sind seltener, wie die als Schwindel maskierte Migräne, gegen die Migränemittel am besten helfen.

Manchmal kann nur der Spezialist helfen

Hinter gemeinen Drehschwindel-Attacken kann sich wiederum ein Morbus Menière verbergen, eine schwere Erkrankung des Innenohres, die durch einen Spezialisten behandelt werden muss. Die Abklärung von Schwindelanfällen  benötigt in der Regel immer etwas Zeit. Ansprechpartner ist neben dem Hausarzt, der Neurologe oder der HNO-Arzt.

Schwindeltagebuch hilft bei der Diagnose

Hilfreich kann das frühzeitige Führen eines Schwindeltagebuchs  sein. Sorgfältig ausgefüllt, gibt es dem Facharzt bei der Diagnosestellung wertvolle Hinweise. Ein wichtiger Tipp des Experten lautet jedoch: „Sind Sprech- oder Sehstörungen mit dem Schwindel verbunden oder treten zugleich Lähmungen auf, muss sofort der Notarzt gerufen werden, um einen Schlaganfall auszuschließen.“
Unter diesem Link können Sie das Protokoll des Experten-Chats zum Thema Schwindel auf der Visite-Seite nachlesen.

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Blaue Flecken_schnell kühlenhttp://www.hek.de/gesund-fit/gesunde-bewegung/sport-und-mehr.html#c5116Wed, 02 Apr 2014 14:33:24 +0200Beim Sport, Toben oder Gartenarbeit ist es schnell passiert und meist harmlos. Man stößt sich und bekommt einen blauen Fleck. Schnelles Kühlen verhindert, dass er sich ausbreitet.mehr...Beim Sport, Toben oder Gartenarbeit ist es schnell passiert und meist harmlos. Man stößt sich und bekommt einen blauen Fleck. Schnelles Kühlen verhindert, dass er sich ausbreitet.

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Gegen blaue Flecken http://www.hek.de/gesund-fit/gesunde-bewegung/sport-und-mehr/gegen-blaue-flecken.html#c5115Wed, 02 Apr 2014 14:33:02 +0200Ein Bluterguss – in der Fachsprache Hämatom genannt – ist die Folge einer Blutung innerhalb des Gewebes. Ursachen dafür sind meist ein Stoß, Schlag, oder Sturz. Wird dabei ein Blutgefäß verletzt, tritt in das Gewebe unter der Haut Blut aus und ...Ein Bluterguss – in der Fachsprache Hämatom genannt – ist die Folge einer Blutung innerhalb des Gewebes. Ursachen dafür sind meist ein Stoß, Schlag, oder Sturz. Wird dabei ein Blutgefäß verletzt, tritt in das Gewebe unter der Haut Blut aus und sorgt dort für eine meist harmlose farbliche Veränderung – den blauen Flecken.

Schnell kühlen und hochlegen

Um die Ausbreitung eines blauen Fleckes, die Schwellung und damit auch die Schmerzen einzudämmen, empfiehlt es sich, die verletzte Stelle so schnell wie möglich zu kühlen und hoch zu lagern. Denn durch die Kälte ziehen sich die Blutgefäße und das Gewebe zusammen. Wird zum Kühlen Eis verwendet, sollte zwischen der Haut und dem Eis immer ein Tuch liegen. So werden Verkühlungen und Hautschäden vermieden. Das Hochlagern bewirkt, dass weniger Blut in die verletzte Körperstelle nachströmt. Je schneller dies nach der Verletzung geschieht, desto weniger Blut kann sich unter der Haut verteilen. Damit die betroffene Körperpartie weniger stark durchblutet wird, sollte sie auch möglichst ruhig gehalten werden.

Hat sich das Hämatom bereits gebildet, lassen sich die Beschwerden nur noch lindern. Hilfreich sind dabei schmerzstillende und entzündungshemmende Salben. In jedem Fall sollte die verletzte Stelle ein paar Tage geschont  werden, denn sonst können die verletzten Blutgefäße wieder aufbrechen und sich dadurch der Bluterguss noch verschlimmern. Im Regelfall heilen Hämatome bei gesunden Menschen aber binnen einiger Tage wieder gut ab.

Häufiger Farbwechsel: Der blaue Fleck bleibt nicht blau

Unmittelbar nach der Verletzung ist das Hämatom noch nicht blau, sondern schimmert rötlich. Doch das unter der Haut im Gewebe verteilte Blut gerinnt schon bald. Die Blutgerinnung bewirkt, dass die verletzten Gefäße heilen und die Blutung gestoppt wird. Dabei spaltet sich Sauerstoff vom roten Blutfarbstoff Hämoglobin ab. Dadurch verliert das Hämatom seine rote Farbe und wird blau. Spätestens vier Tage nach der Verletzung entsteht so ein typischer blauer Fleck.

Doch der Fleck bleibt nicht blau, sondern verändert weiter die Farbe. Denn Enzyme im Körper bauen die Blutrückstände ab. Dies geschieht in mehreren Stufen: Zunächst entsteht das grüne Biliverdin, anschließend das gelblich schimmernde Bilirubin. Diese Abbauprodukte scheidet der Körper nach und nach aus, bis der Bluterguss dann nach zwei bis drei Wochen komplett verschwunden ist.

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Manche Beeren, Knollen und Äpfel können wie Medizin wirkenhttp://www.hek.de/gesund-fit/gesunde-ernaehrung/gesunde-nahrungsmittel/manche-beeren-knollen-und-aepfel-koennen-wie-medizin-wirken.html#c5113Wed, 02 Apr 2014 11:18:49 +0200Pflanzliche Wirkstoffe sind heute Bestandteil vieler Medikamente sind. So wird aus dem eigentlich giftigen Fingerhut ein Mittel für Herzpatienten gewonnen. Und das bekannte Aspirin ist nichts anderes als eine Weiterentwicklung eines Extraktes aus der ...Pflanzliche Wirkstoffe sind heute Bestandteil vieler Medikamente sind. So wird aus dem eigentlich giftigen Fingerhut ein Mittel für Herzpatienten gewonnen. Und das bekannte Aspirin ist nichts anderes als eine Weiterentwicklung eines Extraktes aus der Weidenrinde. Weit weniger bekannt aber ist, dass auch ganz gewöhnliche Lebensmittel, die man in jedem Supermarkt bekommt, ebenfalls wie Medizin wirken können. Dazu ein paar Beispiele:

Rote Bete als Blutdrucksenker

Rote Bete handelt ist ein besonders mineralstoff- und vitaminreiches Gemüse. Schon allein deshalb ist die Knolle richtig gesund. Darüber hinaus ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Rote Bete auch eine Blutdruck senkende Wirkung hat.

Weniger Blasenentzündungen durch Cranberrys

Viele Infektionen der Harnwege, des Magens und des Zahnfleisches werden durch Bakterien verursacht. Diese Bakterien können durch einen Extrakt der Cranberry in Schach gehalten werden. Denn in der Beere steckt eine Substanz, die das Andocken bestimmter gesundheitsschädlicher Bakterien im Körper verhindert. Durch diesen „Anti-Haft-Effekt“ können Cranberrys zum Beispiel die Wahrscheinlichkeit für einen Harnwegsinfekt oder eine Blasenentzündung senken. Die anti-bakterielle Wirkung der Beere wurde von der Wissenschaft bestätigt.

Granatapfel gibt dem Herz mehr Kraft

Zahlreiche wissenschaftliche Studien bescheinigen dem Granatapfel positive Wirkungen unter anderem bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Arthritis. So wurde festgestellt, dass Granatapfelsaft bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit die Durchblutung der Herzmuskel deutlich verbessern kann. Der Saft aus der kernigen Frucht kann auch dazu beitragen, dass sich bei Patienten mit verengter Halsschlagader die gefährlichen Ablagerungen verringern und sich der Blutdruck senkt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der sehr hohe Anteil an Polyphenolen in der Frucht diese positiven Effekte bewirkt. Polyphenole sind als antientzündliche und krebshemmende Stoffe bekannt.

Paprika- und Chilischoten mit scharfer Heilkraft

Dass der brennend scharfe Inhaltsstoff der Paprika- und Chilischoten bei allerlei Gesundheitsbeschwerden helfen kann, ist schon seit vielen Jahrhunderten bekannt. Dabei beruht der medizinische Effekt unter anderem auf einer Art Sinnenstäuschung. Denn das Capsaicin, jene Substanz, die für die Schärfe verantwortlich ist, reizt Nervenzellen, die normalerweise für die Wahrnehmung von Verbrennungen oder Hitze verantwortlich sind. Durch die Schärfe der Schoten wird in den Nervenzellen ein „Feuermelder-Botenstoff“ freigesetzt, der eine zusätzliche Durchblutung bewirkt. Dadurch entsteht Wärme, die Muskeln entspannen sich und Stoffwechselprodukte werden schneller abtransportiert. Somit haben die Schoten eine lindernde Wirkung bei Rheuma, Ischias oder Muskelschmerzen. Die gleiche Substanz wie im Paprika oder Chili steckt übrigens auch in Wärmepflastern. Das Capsaicin wirkt darüber hinaus auch antibakteriell und pilztötend. Außerdem enthalten die Schoten sehr viel Vitamin C.

Mit einer gezielten Ernährung lässt sich also viel für die Erhaltung der Gesundheit tun. Inzwischen integrieren auch immer mehr Ärzte solche Lebensmittel gezielt in die Behandlung.

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Unruhige Beine – das Restless Legs Syndromhttp://www.hek.de/gesund-fit/vera-cordes-informiert/unruhige-beine-das-restless-legs-syndrom.html#c5112Fri, 28 Mar 2014 09:38:31 +0100Wer nachts unter „ruhelosen“ Beinen leidet, sollte sich nicht einreden lassen, dass sei psychisch und er müsse sich nur mal zusammen reißen. Unruhe, Missempfindungen, manchmal sogar schmerzhaftes Spannen und Stechen können Symptome für das Restless ...Wer nachts unter „ruhelosen“ Beinen leidet, sollte sich nicht einreden lassen, dass sei psychisch und er müsse sich nur mal zusammen reißen. Unruhe, Missempfindungen, manchmal sogar schmerzhaftes Spannen und Stechen können Symptome für das Restless Legs Syndrom sein. Um Betroffenen Mut zu machen und sich Hilfe zu suchen, haben wir das Thema kürzlich in Visite aufgegriffen.

Die Beschwerden sind abends und zu Beginn der Nacht am schlimmsten. Sie treten vor allem beim entspannten Sitzen oder beim Liegen im Bett auf. Ein Zuschauer aus Bremerhaven schrieb uns: „Ich kann die Uhr danach stellen. Circa 15 Minuten nachdem ich ins Bett gegangen bin, geht die Plage los. Die Beine zucken und kribbeln unerträglich, so dass ich wieder aufstehen und mindestens eine Stunde umherlaufen muss. Anders ist es nicht auszuhalten. Es ist wie ein Fluch.“

Typisch: Beschwerden in der Nacht

Die Beschreibung ist klassisch. Gerade dann, wenn man zur Ruhe kommen möchte, spielen die Nerven in den Extremitäten verrückt. Auch die Arme können betroffen sein. Als wir das Thema RLS in einer unserer letzten Visite-Sendungen aufgriffen, wurde schnell die Dimension deutlich, die diese Störung hat: Wir bekamen extrem viel Zuschauerpost, Emails und Anrufe. Viele verzweifelte Patienten fragten nach spezialisierten Einrichtungen, nach aktuellen Behandlungsmöglichkeiten und Maßnahmen, mit denen sich der Bewegungszwang und die Missempfindungen lindern lassen. Restless Legs verursachen enormen Leidensdruck.

Der Leidensdruck ist hoch

Die genauen Ursachen dieser quälenden Erkrankung sind nicht geklärt. Vermutlich handelt es sich um eine Störung des Dopamin-Stoffwechsels im Nervensystem. Normalerweise sorgt der Botenstoff Dopamin sorgt dafür, dass die Nerven sich gegenseitig Nachrichten übermitteln. Bei Restless Legs funktioniert dieser Vorgang nicht mehr perfekt. Die Neigung dazu kann vererbt werden, kann aber auch durch eine Grunderkrankung oder durch bestimmte äußere Einflüsse gefördert werden.

Potentielle Auslöser

Grunderkrankungen können neurologische Krankheiten sein wie Multiple Sklerose, Parkinson oder Polyneuropathie. Aber auch Eisenmangel, ein Problem mit den Nieren oder eine Schwangerschaft können Auslöser sein. Ebenso sollte man mit seinem Arzt die Medikamente besprechen, die man einnimmt, denn es kommt vor, dass auch Arzneimittel die Missempfindungen in und an den Beinen fördern, zum Beispiel Psychopharmaka, Antidepressiva oder das weit verbreitete Mittel gegen Übelkeit Metoclopramid (MCP-Tropfen). Viel gewonnen ist bereits, wenn der Arzt endlich die Diagnose stellt. Sie lässt sich in der Regel an vier Kriterien festmachen:

Vier Kriterien führen zur Diagnose

1. Bewegungsdrang und Missempfindungen der Beine
2. Auftreten in Ruhephasen
3. Besserung durch Bewegung
4. Vorkommen vor allem nachts

Um den Verdacht auf unruhige Beine zu sichern, kann der Arzt auch einen L-Dopa-Test durchführen: Bessern sich die Beschwerden sobald das Medikament L-Dopa eingenommen wird, gilt die Diagnose als sicher, denn dann hat der Dopamin-Haushalt positiv angesprochen. Bessern sich die Beschwerden nicht, ist RLS allerdings trotzdem nicht ausgeschlossen. In der weiteren Diagnostik stellt sich immer auch die Frage nach möglichen Ursachen, die sich beheben lassen könnten. Mit Hilfe einer Blutuntersuchung lassen sich Nierenfunktionsstörungen und Eisenmangel ausschließen (das Ferritin sollte im oberen Normbereich, zwischen 50 und 100 ng/ml liegen). Wichtig ist auch die Untersuchung der Schilddrüsenwerte, da Schilddrüsenstörungen mit RLS gekoppelt sein können.

Behandlung ja oder nein?

Ob man ein Medikament gegen die nächtlichen Beschwerden einnimmt, hängt ganz alleine davon ab wie sehr der Betroffene darunter leidet. Ist er tagsüber müde und bei der Arbeit unkonzentriert, könnte das ein Grund für eine medikamentöse Behandlung sein. Ebenso dann, wenn das Sozialleben stark beeinträchtigt ist, man zum Beispiel nicht mehr ins Kino, Konzert oder Theater geht, weil Stillsitzen unmöglich ist. Ganz abgesehen von den äußerst quälenden Missempfindungen selbst, die teilweise als unerträglich beschrieben werden.

Achtsamer Umgang mit Medikamenten

Hat der Arzt ein Medikament gegen die Erkrankung verordnet, gilt es, die Dosierung und Einnahmevorschriften exakt einzuhalten. Weicht man davon ab, kann das zum gegenteiligen Effekt führen. Es kommt dann zur so genannten Augmentation. Das heißt, die Beschwerden dehnen sich zeitlich aus und werden schlimmer statt besser. Bei Unverträglichkeiten und Nebenwirkungen gibt es in der Regel die Möglichkeit, auf ein anderes Präparat umzusteigen. Drei Stoffklassen haben sich für Restless-Legs-Patienten als wirksam erwiesen: Dopaminpräparate, die auch bei Parkinson verwendet werden, Opioide und Medikamente aus der Behandlung der Epilepsie.

Vorsicht bei ungeprüften Methoden

Zur Vorsicht raten Fachleute hingegen bei Methoden, die für viel Geld Linderung oder sogar Heilung versprechen. Weder Akupunktur noch Dauerimplantate im Ohr haben bislang wissenschaftlich bewiesen, dass sie wirken. Eine mögliche Wirkung im Einzelfall schreibt Prof. Walter Paulus, Neurologe von der Uniklinik Göttingen, dem Placeboeffekt zu, also allein der Erwartungshaltung des Patienten. Leider sind solche Effekte jedoch nicht von Dauer und die Preise, die für diese Methoden von den Anbietern gefordert werden und teilweise im Bereich von mehreren tausend Euro liegen, durch nichts gerechtfertigt.

Was kann man selbst tun?

Vorbeugendes moderates Ausdauertraining mit Laufen, Radfahren oder Wandern kann helfen. Auch Dehnübungen, wie Kniebeugen werden von Betroffenen als leichte Prophylaxe beschrieben. Zu viel Sport kann die RLS-Beschwerden allerdings in der Folgenacht sogar verschlimmern. Unserer Patientin im Film haben die fernöstlichen Entspannungübungen von Tai-Chi und Qui Gong geholfen. Die fließenden Bewegungen und die entstehende innere Ruhe waren für Sie genau das Richtige, um der nächtlichen Unruhe entgegen zu wirken. Vielleicht wäre dieser Rat auch für unseren Briefeschreiber aus Bremerhaven gut, der ja den Anstoss zu unserer Sendung gegeben hatte. Er hat inzwischen den Hauptauslöser seiner ruhelosen Beine gefunden: MCP-Tropfen. Regelmäßig, so schrieb er einige Zeit später, habe er das Arzneimittel eingenommen, wenn ihm Stress und Ärger im Beruf auf den Magen geschlagen waren. Seitdem er die Tropfen meidet, geht es ihm deutlich besser.

Weitere Links

Hilfreich kann der Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe der Deutschen Restless Legs Vereinigung e.V. sein, und wen die Leitlinien zur RLS-Behandlung sowie weitere aktuelle Hinweise zur Erkrankung interessieren, der wird auf der Internetseite der Deutschen Gesellschaft für Neurologie fündig.

Gesundheitsmagazin „Visite“

Vera Cordes ist in der Live-Sendung des Gesundheitsmagazins „Visite“ immer dienstags im Norddeutschen Fernsehen um 20.15 Uhr zu sehen.

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Warum das Lachen gesund ist und glücklich machthttp://www.hek.de/gesund-fit/wissenswertes/tipps-fuer-ihr-wohlbefinden/warum-das-lachen-gesund-ist-und-gluecklich-macht.html#c5111Thu, 06 Mar 2014 15:51:36 +0100Das Lachen sollte sich niemand verbieten lassen. Denn es ist gesund. Selbst in Krankenhäusern sind heute immer häufiger Clowns und andere lustige Besucher im Einsatz, um bei Kindern, aber auch bei schwerkranken Erwachsenen für heilsame Stimmung zu ...Das Lachen sollte sich niemand verbieten lassen. Denn es ist gesund. Selbst in Krankenhäusern sind heute immer häufiger Clowns und andere lustige Besucher im Einsatz, um bei Kindern, aber auch bei schwerkranken Erwachsenen für heilsame Stimmung zu sorgen. Denn erwiesen ist, dass Lachen die Produktion von Stresshormonen bremst und die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin ankurbelt.

Das Lachen beschäftigt hundert Muskeln

Dabei ist es für unseren Körper richtige Arbeit. Mehr als hundert Muskeln sind daran beteiligt – nicht nur die Gesichts- und Atemmuskulatur. Wer aus vollem Herzen lacht, bewegt seinen ganzen Körper. Nicht von ungefähr heißt es daher, man „biege sich vor Lachen“. Es bringt auch Herz und Kreislauf in Schwung. Je herzhafter wir lachen, umso tiefer atmen wir ein und aus. Dadurch werden die Zellen mit mehr Sauerstoff versorgt, die Bronchien „durchlüftet“, die Muskeln entspannt sowie Herz und Kreislauf angeregt. Zu diesen Erkenntnissen kommt die Gelotologie, die die Auswirkungen des Lachens auf die Gesundheit von Körper und Psyche wissenschaftlich untersucht. So hat man in einer Studie herausgefunden, dass durch das Lachen Stickstoffmonoxid an der Innenhaut der Blutgefäße freigesetzt wird. Das bewirkt eine Erweiterung der Adern und eine bessere Durchblutung. Amerikanische Wissenschaftler haben sogar festgestellt, dass „lustige“ Menschen seltener einen Herzinfarkt bekommen. Laut den US-Forschern reicht schon eine Viertelstunde Lachen täglich, um das Infarktrisiko deutlich zu reduzieren.

Was uns zum Lachen bringt

Doch wie bringt man sich zum Lachen? Zum einen durch Gefühle in einer angenehmen, entspannten Stimmung zum Beispiel im Urlaub oder im Kreis von Freunden. Auch angenehme Erinnerungen stimmen uns fröhlich. Und natürlich fangen fast alle Menschen an zu lachen, wenn sie gekitzelt werden. Besonders anregend aber sind überraschende Momente mit Situationskomik und auch ein guter Witz. Bei all diesen Reizen löst unser Gehirn das Lachen aus. 

Lachen kann man lernen

Doch auch unabhängig davon lässt sich das Lachen lernen und trainieren. In fast jeder größeren Stadt gibt es inzwischen so genannte Lachtreffs oder Lachclubs. Dort treffen sich Menschen, um sich gegenseitig zuzulachen und zum Lachen zu bringen. Beim Lach-Yoga werden jedoch keine Witze erzählt, sondern vor allem durch verschiedene Übungen die Lachmuskulatur aktiviert. Um mitzumachen und mitzulachen, muss man daher nicht besonders humorvoll sein, sondern nur die Bereitschaft mitbringen, Lachen zu wollen. Die Idee stammt dazu aus Indien. Der Mediziner und Yoga-Lehrer Madan Katari gründete 1995 in Mumbai den ersten Lachclub der Welt, der am Anfang einer weltweiten Bewegung stand. Katari kombinierte die Erkenntnisse der modernen westlichen Medizin mit dem Wissen und den Atemübungen aus der Yoga-Tradition des Landes. Von ihm stammt der Satz: „Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind – wir sind glücklich, weil wir lachen!“

Wie auch immer: Lachen kann nie schaden und tut auf jeden Fall immer gut.

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Wie Sie sich vor dem Pollenflug besser schützen könnenhttp://www.hek.de/gesund-fit/wissenswertes/tipps-fuer-ihr-wohlbefinden/wie-sie-sich-vor-dem-pollenflug-besser-schuetzen-koennen.html#c5110Thu, 06 Mar 2014 13:01:57 +0100Spätestens im März streuen die ersten Pflanzen ihren Blütenstaub aus. Viele Menschen werden dann wieder von Allergien wie dem „Heuschnupfen“ geplagt. Der wirksamste Schutz davor ist, den Pollen möglichst aus dem Weg zu gehen. Doch dazu muss man ...Spätestens im März streuen die ersten Pflanzen ihren Blütenstaub aus. Viele Menschen werden dann wieder von Allergien wie dem „Heuschnupfen“ geplagt. Der wirksamste Schutz davor ist, den Pollen möglichst aus dem Weg zu gehen. Doch dazu muss man erst einmal wissen, welche Pollen genau die körpereigene Abwehr in die Irre leiten. Herausfínden lässt sich das mit einem Allergie-Test. Kennt man die die Allergie auslösenden Pollen, kann sich besser darauf einstellen.

Worauf reagieren Sie besonders?

Manche reagieren besonders empfindlich auf die Haselnuss, bei anderen sind es vor allem Roggen und Beifuß, die zu roten Augen und Niesattacken führen. Die Bezeichnung „Heuschnupfen“ ist daher irreführend – neben dem Blütenstaub der Gräser gibt es viele andere Pollen, die Allergien auslösen können. So sind zu Beginn des Frühjahrs vor allem Hasel, Erle und Birke aktiv. Die vielen verschiedenen Gräser sorgen erst im späten Frühling und Frühsommer für Beschwerden – teilweise dann sogar bis in den August hinein. Die genaue Pollenkonzentration ändert sich von Tag zu Tag und von Ort zu Ort. Wind treibt die Pollen übers Land, Regengüsse spülen den Blütenstaub aus der Luft.

So lässt sich die Belastung zumindest reduzieren

Zwar ist es kaum möglich, den Pollen vollständig aus dem Weg gehen. Häufig aber kann eine Linderung erreicht werden, wenn man die Belastung reduziert. Dabei helfen schon einige einfache Maßnahmen:
• Halten Sie die Fenster geschlossen, auch nachts, oder bringen Sie Pollenflugfilter an.
• Lüften Sie zur richtigen Tageszeit: In der Stadt sind die Pollenkonzentrationen meist abends am höchsten und am frühen Morgen am geringsten. In ländlichen Regionen verhält es sich genau umgekehrt.
• Legen Sie Ihre tagsüber getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer ab. Waschen Sie sich abends die Haare. Denn der Blütenstaub setzt sich in der Kleidung und in den Haaren fest.
• Vermeiden Sie den Aufenthalt im Freien, wenn „Ihre“ Pollen gerade besonders stark fliegen. Informieren Sie sich daher am besten regelmäßig über den Pollenflug in Ihrer Region.

Hier erfahren Sie vom Deutschen Wetterdienst, wo und wann welche Pollen unterwegs sind.

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Kostenloses Online-Seminar für HEK-Versichertehttp://www.hek.de/gesund-fit/fit-bei-der-arbeit/stress-lass-nach/stress-bewaeltigen-burnout-vorbeugen.html#c5109Tue, 04 Mar 2014 15:11:49 +0100Hohe Stressbelastung ist eine der häufigsten Ursachen für die Entstehung eines Burnout-Syndroms, an dem immer mehr Menschen leiden.Die HEK bietet seit längerem Stressbewältigungskurse mit dem Schwerpunkt Burnout-Prävention an. Doch gerade in der ...Hohe Stressbelastung ist eine der häufigsten Ursachen für die Entstehung eines Burnout-Syndroms, an dem immer mehr Menschen leiden.

Die HEK bietet seit längerem Stressbewältigungskurse mit dem Schwerpunkt Burnout-Prävention an. Doch gerade in der Hektik des Alltages fällt es oft schwer, regelmäßig Kurstermine einzuhalten.

Deshalb übernimmt die HEK jetzt auch als erste Krankenkasse die Kosten für ein neues innovatives Online-Seminar (Webinar) zur Stressbewältigung und Burnout-Prävention. Das aus acht Einheiten bestehende Webinar kann jederzeit, überall und vor allem auch anonym online genutzt werden. Die Lerninhalte sind als Video- und Audiodateien abrufbar, ferner werden interaktive Arbeitsblätter zur Verfügung gestellt.

Darum geht es im Webinar

Die Teilnehmer erhalten umfassende Informationen zum Burnout-Syndrom und lernen, Frühwarnsignale zu erkennen und ihren eigenen Ist-Zustand einzuschätzen. Im nächsten Schritt werden verschiedene Techniken zur Stressbewältigung vorgestellt. Ferner werden Übungen zur Achtsamkeit vermittelt, der wachen Konzentration auf das „Hier und Jetzt“. Ein wichtiges Element für ein gesundes Stresserleben ist eine ausgewogene „Work-Life-Balance“. Verschiedene Aufgaben und Anregungen helfen, die eigenen Belastungs- und Energiequellen zu identifizieren und den Aufbau von positiven, kraftspendenden Aktivitäten zu fördern. Abschließend geht es um die eigene Standortbestimmung - die gewonnenen Erkenntnisse und Anregungen sollen als konkrete Vorsätze und Handlungsstrategien formuliert werden, um das Leben in positivere und erwünschte Bahnen zu lenken.

Ihr Vorteil: Für HEK- Versicherte ist die Teilnahme am Webinar kostenfrei. Halten Sie Ihre HEK-Gesundheitskarte bereit und melden sich hier zur Online-Teilnahme an. Dort finden Sie auch weitere Informationen über das Webinar.

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Stress bewältigen -_Burnout vorbeugenhttp://www.hek.de/gesund-fit/fit-bei-der-arbeit/stress-lass-nach.html#c5108Tue, 04 Mar 2014 15:08:17 +0100Als erste Krankenkasse übernimmt die HEK für ihre Versicherten die Kosten für ein innovatives Online-Seminar zur Stressbewältigung und Burnout-Prävention.mehr...Als erste Krankenkasse übernimmt die HEK für ihre Versicherten die Kosten für ein innovatives Online-Seminar zur Stressbewältigung und Burnout-Prävention.

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Stress bewältigen -_Burnout vorbeugenhttp://www.hek.de/weitere-tipps-und-informationen.html#c5107Tue, 04 Mar 2014 14:57:09 +0100Damit sie gesund bleiben: Als erste Krankenkasse übernimmt die HEK für ihre Versicherten die Kosten für ein innovatives Online-Seminar zur Stressbewältigung und Burnout-Prävention.mehr...Damit sie gesund bleiben: Als erste Krankenkasse übernimmt die HEK für ihre Versicherten die Kosten für ein innovatives Online-Seminar zur Stressbewältigung und Burnout-Prävention.

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