Parlamentarischer Staatssekretär besucht HEK

Hamburg, 4. Januar 2011 - Für eine weitere Stärkung des Wettbewerbs unter den gesetzlichen Krankenkassen hat sich Daniel Bahr am Dienstag bei einem Besuch der HEK- Hanseatische Krankenkasse in Hamburg ausgesprochen. Im Gespräch mit HEK- Vorstand Jens Luther betonte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, dass mehr Wettbewerb direkt den Versicherten zugute komme. „Gerade auch mittelständische Krankenkassen wie die HEK sind durch eine schlanke Verwaltung und solide Finanzplanung in der Lage, ihren Versicherten eine hohe Leistungs- und Servicequalität zu bieten“, sagte Bahr. Die Größe einer Krankenkasse bedeute keinesfalls auch mehr Effizienz und Leistungskraft.
Entschieden wandte sich Bahr gegen die Pläne von SPD und Grünen für eine „Bürgerversicherung“. Damit werde ein „bürokratischer Moloch“ geschaffen und „das Gesundheitssystem in die Planwirtschaft“ geführt. Das bringe den Menschen höhere Belastungen und weniger Leistungen.
Luther trat gegenüber Bahr dafür ein, dass die Bundesregierung nunmehr auch die von ihr angekündigte Veränderung des Finanzausgleichs unter den Krankenkassen in Angriff nimmt. „Der Finanzausgleich in der jetzigen Form benachteiligt vor allem Krankenkassen, die stark in Metropolregionen mit Hochleistungsmedizin vertreten sind“, erklärte der HEK- Vorstand.
Die HEK ist eine bundesweit tätige Krankenkasse. In 28 Kundenzentren und mehr als 300 Servicestellen betreut sie 275.000 Mitglieder und 380.000 Versicherte. Das Haushaltsvolumen beträgt rund 801 Mio. Euro.
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