HEK-Geschäftsbericht 2010

Hamburg - Die HEK begrüßt die Absicht des Bundesgesundheitsministeriums, die Krankenkassen per Gesetz zur Veröffentlichung ihrer Finanzlage zu veranlassen. „Angesichts der Schließung der ersten Krankenkasse und Berichten über die Finanzprobleme einiger anderer ist endlich mehr Finanz-Transparenz angesagt. Denn für die Versicherten wird neben dem Leistungsumfang und Service gerade die finanzielle Stabilität zu einem immer wichtigeren Kriterium bei der Wahl ihrer Krankenkasse“, erklärte HEK-Vorstand Jens Luther aus Anlass der Veröffentlichung des Geschäftsberichtes 2010 der Hanseatischen Krankenkasse. 

Die bundesweit tätige HEK gehe mit der Veröffentlichung ihrer Zahlen bereits seit Jahren mit gutem Beispiel voran und auch weit über die vorgesehenen Vorschriften hinaus. Als eine der ganz wenigen Krankenkassen lässt die HEK nach Angaben von Luther zudem ihren Jahresabschluss jeweils freiwillig durch einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer nach den strengen Vorschriften des Handelsgesetz-Buches (HGB) prüfen. Rückstellungen für Altersvorsorgezusagen seien anders als bei vielen Krankenkassen bereits nach HGB-Regeln in voller Höhe gebildet. Die Finanzstabilität und Transparenz der HEK erreichen in zahlreichen Krankenkassen-Tests und Ratings daher immer wieder Bestnoten. Als erste Krankenkasse überhaupt hat sie im Rating der deutschen Krankenversicherer von der unabhängigen Rating-Agentur Assekurata jetzt die bestmögliche Bewertung „exzellent“ erhalten.

Der HEK-Geschäftsbericht für das vergangene Jahr weist trotz gestiegener Leistungsausgaben einen Überschuss von 12,03 Millionen Euro aus. Auch für das laufende Jahr erwartet Luther bei weiter steigenden Leistungsausgaben ein Plus. Schon jetzt kann die HEK ihren Mitgliedern garantieren, bis mindestens Ende 2012 auch weiterhin keinen Zusatzbeitrag zu erheben. 

Die Leistungsausgaben der HEK für ihre Versicherten erhöhten sich 2010 um 21,5 Millionen Euro auf 757,4 Millionen Euro. Das entspricht 2.021,77 Euro je Versichertem. Den mit Abstand höchsten Anteil daran hatten die Ausgaben für Krankenhausbehandlungen (245 Millionen Euro), deren Anstieg mit 3,25 Prozent jedoch niedriger ausfiel als erwartet. Die Ausgaben für Arzneimittel, die 2009 noch um 4,6 Prozent gestiegen waren, gingen 2010 erstmals wieder leicht zurück. Ursache dafür sind nach Angaben von Luther die Kostendämpfungsmaßnahmen der Bundesregierung sowie die gute Vertragspolitik der HEK. 

Die HEK bleibt weiter auf Wachstumskurs: 2010 ist ihr Mitgliederbestand um 4,7 Prozent gewachsen. Am 31. Dezember 2010 hatte die HEK 276.392 Mitglieder und 380.848 Versicherte. 

Hinweis für Redaktionen:
Den Geschäftsbericht 2010 der HEK finden Sie hier:

www.hek.de/fileadmin/user_upload/pdf/Geschaeftsberichte/HEK_Geschaeftsbericht_2010.pdf 

Die HEK ist eine bundesweit tätige Krankenkasse. In 26 Kundenzentren und mehr als 300 Servicestellen betreut sie rund 281.000 Mitglieder und 386.000 Versicherte. Das Haushaltsvolumen beträgt rund 860 Mio. Euro. 

Für Presseanfragen:
Birgit Riegel
Telefon: 040/65696 – 1360
E-Mail: Birgit.Riegel@hek.de

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