HEK zum Kabinettsbeschluss zur Gesundheitspolitik:

„Erster Schritt zu mehr Wettbewerb unter den Krankenkassen“

Hamburg, 22. September 2010 - Der heutige Kabinettsbeschluss zur Gesundheitspolitik ist nach Ansicht von HEK-Vorstand Jens Luther nur ein erster Schritt zu mehr Wettbewerb unter den Krankenkassen. „Für die Versicherten wird die Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit einer Krankenkasse zu einem immer wichtigeren Kriterium", erklärt Luther am Mittwoch in Hamburg. Damit sie noch stärker von einem Leistungs- und Preiswettbewerb profitieren, müsse die Bundesregierung jedoch auch die von ihr angekündigte Verringerung des Finanzausgleichs unter den Krankenkassen umsetzen. Zudem sei es notwendig, für kleine und große gesetzlichen Krankenkassen die gleichen Wettbewerbschancen zu schaffen. Luther: „Unser Erfolgsprinzip ist hohe Leistungsfähigkeit bei schlanken Verwaltungsstrukturen. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern." Die HEK bestätigt, dass sie das Jahr 2011 ohne Zusatzbeitrag plant.

Die HEK ist eine bundesweit tätige Krankenkasse. In 28 Kundenzentren und mehr als 300 Servicestellen betreut sie 265.000 Mitglieder und 380.000 Versi­cherte. Das Haushaltsvolumen beträgt rund 801 Mio. Euro. 

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