HEK-Junior-Sparbuch: Anreiz für gesundes Leben

Ältere Kinder gehen seltener zur Vorsorgeuntersuchung

Hamburg, 8. November 2010 - Wenn der Nachwuchs ins Teenager-Alter kommt, wird die Gesundheitsvorsorge mehr und mehr zur Nebensache. Nicht einmal jeder zweite Jugendliche im Alter zwischen 12 und 14 geht nach Erhebung der HEK – Hanseatische Krankenkasse zur Vorsorgeuntersuchung J1 beim Kinder- und Jugendarzt. „Das ist alarmierend, da so die Chance verpasst wird, mögliche Fehlentwicklungen rechzeitig zu erkennen“, betont HEK-Vorstand Jens Luther. Denn gerade diese Vorsorgeuntersuchung diene nicht nur der körperlichen Gesundheit. In diesem Alter komme es vor allem darauf an, auch typische Pubertäts-Probleme wie Verhaltensstörungen oder Schwierigkeiten in der Schule zu erkennen und so psychosomatischen Erkrankungen vorzubeugen. 

Um den Besuch der Vorsorgeuntersuchungen und ein gesundheitsbewusstes Leben von klein auf zu fördern, hat die HEK für Kinder und Jugendliche jetzt einen finanziellen Anreiz geschaffen. Unter dem Motto „Wer früher vorsorgt, bleibt länger gesund“ zahlt sie ihnen für den Besuch von Vorsor­geuntersuchungen, Impfungen, Zahn-Prophylaxe und die Teilnahme an sportlichen Aktivitäten jeweils fünf Euro auf das neue HEK-Junior-Sparbuch. Zudem schreibt sie pro Leis­tung einen Euro „Zinsen“ gut. Unter dem Strich können jährlich so bis zu 30 Euro zu­sammenkommen. 

„Unser Ziel ist es, die guten Teilnehmerquoten von Kleinkindern bei Vorsorgeuntersuchungen bis ins jugendliche Alter hoch zu halten“, so Luther. Nach HEK-Angaben nehmen knapp 90 Prozent der Säuglinge und Kleinkinder bis zum zweiten Lebensjahr mit ihren Eltern an den Vorsorge-Checks teil. Bei den Fünfjährigen sind es noch 87 Prozent. Im Alter zwischen 12 und 14 Jahren gehen dann nur noch 47 Prozent zu der ärztlichen Untersuchung. 

Die HEK ist eine bundesweit tätige Krankenkasse. In 28 Kundenzentren und mehr als 300 Servi­cestellen betreut sie rund 275.000 Mitglieder und 380.000 Versi­cherte. Ihr Haushaltsvolumen beträgt rund 801 Mio. Euro. 

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