Ambulante OP für Kinder: Morgens operiert - abends wieder zu Hause
Kinder müssen nach einer OP immer seltener im Krankenhaus bleiben
Hamburg, 03. August 2010 - Nach der Operation gleich wieder zu Hause: Kinder müssen nach einem chirurgischen Eingriff immer seltener im Krankenhaus bleiben. Neue, schonende OP-Techniken und wenig belastende Narkoseverfahren machen es heute möglich, auch die Operationen ambulant durchzuführen, die vor wenigen Jahren noch mit einem längeren Klinikaufenthalt verbunden waren. Die kleinen Patienten kehren dann schon nach wenigen Stunden in ihre gewohnte Umgebung zurück. Dort können sie sich viel schneller erholen. Schließlich ist für Kinder ein Klinikaufenthalt mit großem Stress verbunden, da zu den körperlichen Schmerzen auch noch der Trennungsschmerz kommt. Deshalb sollten sich Eltern vor einer OP ihres Nachwuchses darüber informieren, ob und wo der Eingriff ebenso sicher auch ohne langen Klinikaufenthalt vorgenommen werden kann, empfiehlt die HEK – Hanseatische Krankenkasse. So sind u. a. die Entfernung der Rachen- und Gaumenmandeln, die Operation eines Nabel- oder Leistenbruchs sowie des Trommelfells, Penis- und Hoden-OPs, die Behandlung kleiner Wunden und die Metallentfernung nach Knochenbrüchen ambulant möglich.
Bei der Entscheidung über eine ambulante Operation ihrer Kinder werden HEK-Mitglieder von ihrer Krankenkasse mit Rat und Tat unterstützt. Dazu hat die HEK einen Vertrag mit einem Facharztnetzwerk geschlossen, das in ganz Deutschland die Behandlung koordiniert. Dadurch haben Mitglieder der Krankenkasse bundesweit die Möglichkeit, innerhalb des Ärztenetzwerkes den operierenden Spezialisten frei zu wählen. Auch entscheiden sie mit, wann und wo der ambulante Eingriff vorgenommen wird. Vor und nach der Operation werden die Eltern von dem Arzt eingehend informiert, er steht ihnen auch am Abend des Operationstages für Nachfragen zur Verfügung. Gesichert ist auch, dass die Eltern dabei sind, wenn ihr Kind nach der Narkose einschläft und später wieder aufwacht.
Immer mehr Kinder werden morgens operiert und sind abends schon wieder zu Hause. Nach Angaben der HEK hat sich bei ihr die Zahl der jungen Patienten, die ambulant operiert werden, seit 2007 mehr als verdoppelt.
Die HEK ist eine bundesweit tätige Krankenkasse. In 28 Kundenzentren und mehr als 300 Servicestellen betreut sie 265.000 Mitglieder und 370.000 Versicherte. Das Haushaltsvolumen beträgt rund 801 Mio. Euro.
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