| Zahnärztliche Vorsorge: Zahnsteinentfernung, Mundbehandlung, Fluoridierung (z. B. bei überempfindlichen Zahnhälsen) 1–2x pro Jahr |
| Zahnversiegelung der großen Backenzähne: Für Kinder und Jugendliche im Alter von 6-17 Jahren |
| Zahnersatz: Umfassende Beratung in allen Fragen zum Zahnersatz und zu den Festzuschüssen |
| Wenden Sie sich mit Ihren Fragen gerne an die Mitarbeiterinnen des Zahnmedizinischen Zentrums |
| Telefon 040/65696-2110 |

Zahnarztbesuche gehören zu den Dingen, die wir Erwachsene gerne vor uns herschieben - vor allem, wenn scheinbar alles in Ordnung ist. Doch damit alles in Ordnung bleibt, ist es gerade wichtig, dass der Zahnarzt regelmäßig einen Blick auf Gebiss und Zahnfleisch wirft. Nur so kann er Erkrankungen wie Karies oder Paradontitis schon im Frühstadium erkennen. Die Behandlung ist dann meist noch unkompliziert und schonend möglich. Das bedeutet für Sie: weniger Schmerzen, weniger Zeitaufwand und in vielen Fällen auch der Erhalt des Gebisses.
Nutzen Sie daher die Vorsorgeuntersuchungen und - wenn noch nicht geschehen - gehen Sie auch dieses Jahr zum Zahnarzt. Das zahlt sich auch aus, falls doch einmal Zahnersatz notwendig werden sollte. Denn wenn Sie regelmäßig die jährlichen Vorsorgetermine wahrgenommen haben und das in Ihrem Bonusheft vermerken lassen, erhöht sich der HEK-Zuschuss für den Zahnersatz:
Wichtig: Die Vorsorge muss lückenlos erfolgen. Das heißt, im Bonusheft muss für jedes einzelne Jahr ein Stempel sein! Wenn Sie dieses Jahr noch nicht beim Zahnarzt waren: Lassen Sie sich am besten umgehend einen Termin für die verbleibenden Monate geben.
Erinnerungs-Service
Viele Zahnarztpraxen bieten inzwischen auch einen speziellen Service an, damit es nicht zu ärgerlichen Lücken im Bonusheft kommt: Sie erinnern ihre Patienten telefonisch oder per Post an den jährlichen Vorsorgetermin. Fragen Sie doch einfach in Ihrer Praxis nach solch einem Service.
Kinder und Jugendliche: an Individualprophylaxe denken
Ganz wichtig sind die halbjährlichen Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern und Jugendlichen, damit sie gerade in jungen Jahren gesundheitsbewusstes Verhalten einüben. Aus diesem Grund erhalten Kinder ab fünfeinhalb Jahren eine persönliche Einladung zur Individualprophylaxe und ein kostenloses Bonusheft.
Bei der Individualprophylaxe erklären speziell ausgebildete Zahnarzthelferinnen, was man konkret tun kann, um seine Zähne möglichst gut zu pflegen: Das beinhaltet neben dem Zähneputzen und der sonstigen Mundpflege auch Hinweise und Tipps für eine zahngesunde Ernährung. Außerdem findet dabei auch die lokale Flouridierung der Zähne statt - zur Härtung des Zahnschmelzes.
Zusätzlich haben alle Kinder und Jugendliche in diesem Alter Anspruch auf eine so genannte Fissurenversiegelung der großen Backenzähne (Molaren). Die Fissuren bzw. Grübchen sind teilweise so tief, dass man kaum mit der Zahnbürste beikommt. Dort besteht grundsätzlich erhöhtes Kariesrisiko. Mit der Fissurenversiegelung, einer Art Schutzfilm, kann man das Risiko minimieren.
Besonders gefährdet sind übrigens die ersten Molaren, die etwa im Alter von sechs Jahren hinter den Milchzähnen durchbrechen. Viele halten diese Molaren für verspätete Milchzähne und vernachlässigen sie bei der Pflege - im Irrglauben, dass sie ohnehin ausfallen. Eine Fissurenversiegelung ist daher sinnvoll, sobald die Molaren durchgebrochen sind - also so früh wie möglich.
Bei weiteren Fragen zu Zahnvorsorge und Zahnersatz helfen Ihnen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Zahnmedizinische Zentrum der HEK gern weiter: Telefon 040 / 65696-2110.