| Sie erhalten umfangreiches Informationsmaterial. |
| Als Teilnehmer am Besser leben-Programm werden Sie in den ersten 4 Quartalen nach Beginn Ihrer Teilnahme von der Praxisgebühr befreit. |
| Unter der Service-Nr. 01801 - 367 367* erhalten Sie eine Übersicht der teilnehmenden Ärzte sowie passende Schulungsangebote. |
| *(3,9 Ct./Min. aus dem dt. Festnetz, maximal 42 Ct./Min. aus den Mobilfunknetzen) |

Mit dem neuen Besser leben-Programm für die Koronare Herzkrankheit will die HEK den Betroffenen nicht nur Hilfestellung geben, sondern auch vorbeugen, damit es nicht zum Schlimmsten kommt - dem drohenden Herzinfarkt.
Was ist die Koronare Herzkrankheit?
Unter Koronarer Herzkrankheit (KHK) versteht man eine Erkrankung des Herzens, bei der die Herzkranzgefäße durch Verkalkung (Arteriosklerose) verengt sind und es somit zu einer Mangeldurchblutung des Herzens kommt. Die Folge ist eine unzureichende Versorgung der Herzmuskulatur mit Sauerstoff und Nährstoffen. Dies führt zu einer Senkung der Belastbarkeit des Organismus. Bei körperlicher Anstrengung kommt es zu Herzschmerzen und Atemnot. Im weiteren Krankheitsverlauf treten diese Beschwerden auch in Ruhe auf.
Kommt es zu einem kompletten Verschluss eines Herzkranzgefäßes, erhält die Herzmuskulatur schlagartig keinen Sauerstoff mehr und die Herzmuskelzellen sterben ab. Es kommt zum Herzinfarkt, einer lebensbedrohlichen Folge der KHK.
Das wichtigste Krankheitszeichen der Koronaren Herzkrankheit ist ein Engegefühl oder Schmerzen in der Brust, auch Angina Pectoris genannt. Hierbei handelt es sich um unterschiedlich starke Schmerzen in der Herzgegend, insbesondere hinter dem Brustbein. Der Schmerz kann ausstrahlen, häufig in den linken Arm, den Rücken oder den Bauch.
Eine KHK kann über Jahre mit gleichbleibenden Krankheitszeichen bestehen bleiben. Das häufigste spürbare Zeichen ist der Brustschmerz. Schreitet die Erkrankung jedoch weiter fort, können Folgen wie Herzrhythmusstörungen oder Herzschwäche (Herzinsuffizienz) hinzukommen.
Was ist Herzinsuffizienz?
Eine Herzinsuffizienz liegt vor, wenn eine ausreichende Sauerstoffversorgung der Organe durch eine mangelnde Pumpfunktion des Herzens nicht mehr gewährleistet ist. In der Folge droht ein Kreislaufversagen.
In den Industrieländern gehört die KHK zu den häufigsten Todesursachen. Aufgrund verbesserter Behandlungsmethoden und vorbeugender Maßnahmen werden schwerwiegende Folgen der KHK immer seltener. Trotzdem sterben an der bedrohlichsten Folge der KHK, am Herzinfarkt, jährlich immer noch mehr als 65.000 Menschen in Deutschland.
Die Erkrankung und ihre Folgen sind jedoch kein unausweichliches Schicksal. Viele Risikofaktoren, die eine KHK begünstigen, sind beeinflussbar. Dazu gehören in erster Linie das Rauchen, die Ernährungsweise, Diabetes mellitus oder der Bewegungsmangel.
Je früher man sich mit der Erkrankung und den Risikofaktoren auseinandersetzt, desto mehr kann für die eigene Gesundheit getan werden.
Mit dem HEK Besser leben-Programm für Koronare Herzkrankheit möchten wir Sie unterstützen. Das Modul Herzinsuffizienz richtet sich speziell an die bereits an dieser Folgeerkrankung leidenen Teilnehmer. Das neue Therapiekonzept, das auf international anerkannten Qualitäts-Leitlinien beruht, wird dafür sorgen, dass Sie langfristig und konsequent genau die Behandlung bekommen, die Sie ganz individuell brauchen und die zu einer Verbesserung Ihrer Lebensqualität beiträgt.
Ihr erster Ansprechpartner für die Teilnahme an diesem Programm ist Ihr behandelnder Arzt, der die Koronare Herzkrankheit und ggf. die Herzinsuffizienz bestätigt und Sie über die Programminhalte berät. Durch ihn erfolgt dann die Einschreibung und die zukünftige Koordination im Rahmen des Programms.
Welche Vorteile hat das Besser leben-Programm für Koronare Herzkrankheit?
Das Besser leben-Programm für Koronare Herzkrankheit bieten wir bundesweit an.
Qualitätssicherungsmaßnahmen für Koronare Herzkrankheit
Die Teilnehmer an unserem Besser leben-Programm erhalten eine optimierte Behandlung. Die HEK unterstützt Sie aktiv, die mit Ihrem Arzt vereinbarten Behandlungsziele zu erreichen.
Anforderungen an die Behandlung nach evidenz-basierten Leitlinien
Aktive Teilnahme der Versicherten
Förderung und Unterstützung der aktiven Teilnahme
Zur Unterstützung der Maßnahmen erhalten die TeilnehmerInnen informative Broschüren und verschiedene Themenhefte sowie anlassbezogene individuelle Schreiben.