SCHRIFTGRÖßE
Ihre Vorteile
Sie erhalten umfangreiches Informationsmaterial.
Als Teilnehmer am Besser leben-Programm werden Sie in den ersten 4 Quartalen nach Beginn Ihrer Teilnahme von der Praxisgebühr befreit.
Unter der Service-Nr. 01801 - 367 367* erhalten Sie eine Übersicht der teilnehmenden Ärzte sowie passende Schulungsangebote.
*(3,9 Ct./Min. aus dem dt. Festnetz, maximal 42 Ct./Min. aus den Mobilfunknetzen)

Die Besser leben-Programme für Diabetes mellitus

Diabetes mellitus zählt zu den großen Volkskrankheiten. Er ist ein tückisches Leiden, denn eine falsche oder unzureichende Behandlung kann zu schweren gesundheitlichen Folgeschäden führen. So weit soll es nicht kommen - und dabei können wir Sie unterstützen. Die HEK macht Ihnen gemeinsam mit der Ärzteschaft ein Angebot für eine bessere Diabetes-Behandlung.

Was ist Diabetes mellitus?

Der Diabetes mellitus wird wie folgt unterschieden:

  • Diabetes mellitus Typ 1
  • Diabetes mellitus Typ 2

Diabetes mellitus, umgangsprachlich auch Zuckerkrankheit genannt, ist eine chronische Stoffwechselerkrankung.

Der Diabetes mellitus Typ 1 ist gekennzeichnet durch einen absoluten Insulinmangel. Man spricht hierbei von einer Autoimmunerkrankung, d.h. körpereigene Abwehrzellen zerstören die Insulin produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse, so dass zu wenig oder gar kein Insulin mehr produziert werden kann. Beim Diabetes mellitus Typ 1 ist daher eine lebenslange Insulinabhängigkeit angezeigt.
Die Erkrankung beginnt meist im Kindes- und Jugendalter und ist nicht heilbar, jedoch gut mit Insulin behandelbar. Bei der Krankheitsentwicklung des Diabetes mellitus Typ 1 spielen die Erbfaktoren eine gewisse Rolle, so liegt das Erkrankungsrisiko eines Kindes, dessen Eltern beide an Diabetes mellitus Typ 1 erkrankt sind, bei ca. 20 %.

Aufgrund des Auftretens im Kindes- bzw. Jugendalter sind die Eltern von Anfang an in die Therapieplanung mit einzubeziehen und hierbei insbesondere auch bei den Schulungen zu berücksichtigen. Im Rahmen des Besser leben-Programms werden hierzu zielgruppenspezifische Schulungen angeboten.

Beim Diabetes mellitus Typ 2 findet zwar eine Insulinausschüttung statt, sie kann sogar erhöht sein. Das Hormon kann jedoch nicht mehr in den Körperzellen wirken, was zur Erhöhung des Blutzuckerspiegels führt. Hierbei spricht man von der so genannten Insulinresistenz. Oder die Insulinmenge reicht nicht aus, den Körper ausreichend zu versorgen, z.B. bei Übergewicht.
Diabetes mellitus Typ 2 beginnt in den meisten Fällen erst im Erwachsenenalter und entwickelt sich meist langsam über viele Jahre hinweg. Zunehmend entwickeln auch stark übergewichtige Kinder und Jugendliche diese Diabetesform. Anders als beim Diabetes mellitus Typ 1 entwickelt sich der Diabetes mellitus Typ 2 oft schleichend und wird deshalb von den Betroffenen häufig erst spät erkannt. Die Krankheit wird oft im Rahmen einer Blutuntersuchung aus anderem Anlass oder erst beim Auftreten diabetischer Folgeschäden festgestellt. Die genetische Veranlagung spielt bei der Entwicklung eines Diabetes mellitus Typ 2 eine große Rolle, denn viele Typ 2 Diabetiker haben einen oder mehrere Verwandte, die ebenfalls an der Erkrankung leiden.

Durch eine individuell abgestimmte Therapie und angemessene Betreuung können der Gesundheitszustand, die Lebensqualität und Folgeerkrankungen wie z.B. Nierenschädigung, diabetischer Fuß oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv beeinflusst werden.
Darüber hinaus sollen ausgewählte Schulungen zu unterschiedlichen Themenbereichen (Ernährung, Bluthochdruck) die Motivation zur Eigenverantwortung hinsichtlich der Verbesserung des Gesundheitszustands und der Lebensqualität stärken.
Ein entscheidender Vorteil des Besser leben-Programms für Diabetes mellitus Typ 2 ist die Hilfestellung durch das hochwertige verhaltenstherapeutische Schulungsprogramm "Medias 2". Hierbei handelt es sich nicht nur um reine Informationsweitergabe. Sie werden zum eigenverantwortlichen Handeln aufgefordert. Ein speziell ausgebildeter Trainer steht Ihnen unterstützend zur Seite.

Studien zeigen jedoch, dass eine Vielzahl der an Diabetes mellitus Typ 2 Erkrankten oft nicht optimal eingestellt ist und nicht alle Möglichkeiten im Rahmen der Vorsorge und Behandlung nutzen.

Die HEK Besser leben-Programme für Diabetes mellitus setzen genau hier an. Die neuen Therapiekonzepte, die auf international anerkannten Qualitäts-Leitlinien beruhen, werden dafür sorgen, dass Sie als Betroffener oder Ihr Kind langfristig und konsequent genau die Behandlung bekommen, die Sie ganz individuell brauchen.

Um am Besser leben-Programm teilnehmen zu können, muss der behandelnde Arzt die entsprechende Diagnose eindeutig bestätigen. Weiterführende Informationen zur Einschreibung gibt Ihnen der behandelnde Arzt im Rahmen der Eingangsuntersuchung.

Welche Vorteile haben die Besser leben-Programme für Diabetiker?

  • Behandlung nach dem neuesten Stand der medizinischen Wissenschaft
  • Alle an der Behandlung Beteiligten arbeiten eng zusammen
  • Ausführliche Dokumentation des Behandlungsablaufs
  • Hinweis auf Vorsorge- bzw. Kontrolltermine
  • Aktuelle zielgruppenspezifische Informationen zur Erkrankung und zu neuen Behandlungsmöglichkeiten.
  • Zielgruppenspezifische dem jeweiligen Krankheitsbild entsprechende Schulungsangebote.
  • Bonus: Teilnehmer an dem Besser leben-Programmen werden für die ersten 4 Quartale nach Beginn Ihrer Teilnahme von der Zahlung der Praxisgebühr befreit. Außerdem zahlen die Teilnehmer keinen Eigenanteil für Präventionsmaßnahmen wie Nichtraucherprogramme, Ernährungsberatung, Kurse zur Gewichtsreduktion usw. Der Zuschuss zu diesen Maßnahmen beträgt max. € 75,-.
  • Ein spezieller Telefonservice steht für Anfragen zu den Besser leben Programmen unter der Service-Nr. 01801 - 367 367 (3,9 Ct./Min. aus dem dt. Festnetz, maximal 42 Ct./Min. aus den Mobilfunknetzen) zur Verfügung.

Für das Krankheitsbild Diabetes mellitus Typ-1 und Typ-2 bieten wir bereits bundesweit Programme an.

Qualitätssicherungsmaßnahmen für Diabetes mellitus Typ-1 und Typ-2

Die TeilnehmerInnen an unserem Besser leben-Programm erhalten eine optimierte medizinische Behandlung. Die HEK unterstützt Sie aktiv, die mit Ihrem Arzt vereinbarten Behandlungsziele zu erreichen.

Anforderung an die Behandlung nach evidenz-basierten Leitlinien

  • Information zur Vermeidung schwerer Stoffwechselentgleisungen
  • Information zur Erreichung der Zielvereinbarung Blutdruck
  • Information über die notwendige adäquate Blutzuckereinstellung 

Einhaltung der Kooperationsregeln der Versorgungsebenen

  • Information über die Notwendigkeit einer jährlichen augenärztlichen Untersuchung

Aktive Teilnahme der Versicherten

  • Information zur Sicherstellung der regelmäßigen Teilnahme des Versicherten
  • Information bei auffälligem Fußstatus
  • Information zur Wahrnehmung empfohlener Schulungen

Förderung und Unterstützung der aktiven Teilnahme

  • Versand von Broschüren und Themenheften

Zur Unterstützung der Maßnahmen erhalten die TeilnehmerInnen informative Broschüren und verschiedene Themenhefte sowie anlassbezogene individuelle Schreiben.

Erfahrungsbericht eines Versicherten