SCHRIFTGRÖßE
Ihre Vorteile
Sie erhalten umfangreiches Informationsmaterial.
Als Teilnehmer am Besser leben-Programm werden Sie in den ersten 4 Quartalen nach Beginn Ihrer Teilnahme von der Praxisgebühr befreit.
Unter der Service-Nr. 01801 - 367 367* erhalten Sie eine Übersicht der teilnehmenden Ärzte sowie passende Schulungsangebote.
*(3,9 Ct./Min. aus dem dt. Festnetz, maximal 42 Ct./Min. aus den Mobilfunknetzen)

Die Besser leben-Programme für Asthma bronchiale und die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

Zur besseren Versorgung von chronisch Kranken bietet die HEK Besser leben-Programme auch für die Krankheitsbilder Asthma bronchiale und chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) an.

Was ist Asthma bronchiale und was ist COPD?

Asthma bronchiale und COPD gehören zu den Atemwegserkrankungen. Beide Krankheitsbilder sind gekennzeichnet durch individuelle Symptome und Krankheitsverläufe.

Asthma bronchiale ist eine chronische entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der es zu wiederholten Anfällen von Atemnot, Husten und Kurzatmigkeit kommt. Die Ursache liegt hier in einer Überempfindlichkeit der Atemwegsschleimhaut auf verschiedene Reize. Asthmaanfälle können durch unterschiedliche Reize wie Pollen, Staub, Zigarettenrauch, Infektionen oder Luftverschmutzung oder auch Streß ausgelöst werden.

Die Erkrankungsrate liegt zwischen 5% für Erwachsene und 10% für Kinder. Damit gehört Asthma zur häufigsten chronischen Erkrankung im Kindesalter. Hierbei sind 50% der Kinder unter 10 Jahren betroffen.

Die Ziele einer Asthma-Therapie sind in erster Linie die Vermeidung von akuten Anfällen und einer weiteren Verschlechterung des Krankheitsbildes. Hierbei kann fast immer mit bronchienerweiternden oder entzündungshemmenden Medikamenten gut behandelt werden.

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung ist eine chronische Lungenerkrankung, bei der die Luft nicht mehr ungehindert durch die Atemwege strömen kann, weil diese durch Entzündungsvorgänge aufgrund einer chronischen Bronchitis und/oder eines Lungenemphysems (Bläh-Lunge), verengt sind. Im Gegensatz zum Asthma bronchiale lässt sich die Verengung der Atemwege durch Medikamente nur teilweise, meist aber nicht vollständig bessern. COPD ist eine über Jahre fortschreitende, schleichende Erkrankung, bei der sich stetig die Atmung verschlechtert. Das Krankheitsbild tritt meist erst im mittleren bis höheren Lebensalter auf. Die häufigsten Reizfaktoren für die Entstehung einer COPD sind das Rauchen, Luftverschmutzung sowie wiederholt auftretende Infektionen der Atemwege.
In den meisten Fällen wird die COPD durch chronischen Zigarettenkonsum verursacht. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist für Patienten mit COPD deutlich erhöht.

In der Gesamtbevölkerung sind etwa 4-6 % der Männer und 1-3 % der Frauen betroffen. Der Anteil bei Rauchern beträgt ca. 15-20 %.

Die Ziele der Therapie der COPD liegen in der Vermeidung von Krankheitsausbrüchen, Verringerung des Risikos von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie in der Verbesserung der Lebensqualität durch die Vermeidung von gravierenden Symptomen und den Erhalt der körperlichen Leistungsfähigkeit. In der Therapie der COPD steht das Einstellen des Rauchens an erster Stelle. Zur medikamentösen Behandlung werden vorrangig bronchienerweiternde Medikamente eingesetzt.

Beide Krankheitsbilder sind die Folge eines chronischen Entzündungsprozesses und somit nicht heilbar. Eine geeignete individuelle Behandlung kann die Symptome jedoch lindern und die Lebensqualität verbessern. Ein wichtiger Bestandteil ist die Patientenschulung. Hierbei sind insbesondere die Schulung für Kinder und Jugendliche im Sinne der Krankheitsbewältigung und zur Verbesserung der Lebensqualität von großer Bedeutung.

Die Besser leben-Programme für Asthma bronchiale und COPD setzen genau hier an. Sie bieten den Betroffenen eine auf ihre Bedürfnisse angepasste Therapie um das Fortschreiten der chronischen Erkrankung und eventuelle Folge- und Begleiterkrankungen zu vermeiden bzw. zu vermindern.

Für das entsprechende Besser leben-Programm können Sie sich bei Ihrem behandelnden Arzt einschreiben. Dieser bestätigt die Diagnose und übernimmt die zukünftige Koordinierung im Rahmen des Programms.

Welche Vorteile bieten die Besser leben-Programme für Asthma bronchiale und COPD?

  • Behandlung nach dem neuesten Stand der medizinischen Wissenschaft
  • Alle an der Behandlung Beteiligten arbeiten eng zusammen
  • Ausführliche Dokumentation des Behandlungsablaufs
  • Hinweise auf Vorsorge- bzw. Kontrolltermine
  • Aktuelle zielgruppenspezifische Informationen zur Ihrer Erkrankung und neuen Behandlungsmöglichkeiten
  • Zielgruppenspezifische, dem jeweiligen Krankheitsbild entsprechende Schulungsangebote
  • Bonus: Teilnehmer an dem Besser leben-Programmen werden für die ersten 4 Quartale nach Beginn Ihrer Teilnahme von der Zahlung der Praxisgebühr befreit. Außerdem zahlen die Teilnehmer keinen Eigenanteil für Präventionsmaßnahmen wie Nichtraucherprogramme, Ernährungsberatung, Kurse zur Gewichtsreduktion usw. Der Zuschuss zu diesen Maßnahmen beträgt max. € 75,- .
  • Ein spezieller Telefonservice steht für Anfragen zu den Besser leben-Programmen unter der Service-Nr. 01801 - 367 367 (3,9 Ct./Min. aus dem dt. Festnetz, maximal 42 Ct./Min. aus den Mobilfunknetzen) zur Verfügung.

Die Besser leben-Programme für Asthma bronchiale und COPD bieten wir unseren Versicherten bundesweit an.

Qualitätssicherungsmaßnahmen für Asthma und COPD

Die TeilnehmerInnen an unserem Besser leben-Programm erhalten eine optimierte medizinische Behandlung. Die HEK unterstützt Sie aktiv, die mit Ihrem Arzt vereinbarten Behandlungsziele zu erreichen.

Anforderung an die Behandlung nach evidenz-basierten Leitlinien

  • Information zur Vermeidung notfallmäßiger stationärer Behandlungen 

Aktive Teilnahme der Versicherten

  • Sicherstellung der regelmäßigen Teilnahme des Versicherten 
  • Information zur Wahrnehmung empfohlener Schulungen

Förderung und Unterstützung der aktiven Teilnahme

  • Versand von Broschüren und Themenheften

Zur Unterstützung der Maßnahmen erhalten die TeilnehmerInnen informative Broschüren und verschiedene Themenhefte sowie anlassbezogene individuelle Schreiben.