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Sonne satt ohne Brand

Nach dem Winter muss sich die Haut an die UV-Strahlung gewöhnen. Im Frühling werden daher viele von der Kraft der Sonne überrascht. Lesen Sie, wie Sie den Sonnenschein ohne schmerzhafte Folgen genießen können.

Endlich Frühling! Für das kommende Wochenende haben die Meteorologen Sonne satt und Temperaturen bis 20 Grad prognostiziert. Nach dem langen und harten Winter werden viele die Chance nutzen, ihre Freizeit im Freien zu verbringen und den Sonnenschein intensiv zu genießen.

Doch gerade jetzt ist das Sonnenbrandrisiko besonders hoch:

  • Haut hat kaum Eigenschutz
    Weil die Sonne im Winter kaum über den Horizont hinauskommt und wir die meiste Zeit in geschlossenen Räumen verbringen, ist die Gesichtshaut die intensive UV-Strahlung nicht gewöhnt. Die Haut braucht Zeit, um einen gewissen Eigenschutz aufzubauen. Gerade jetzt im Frühjahr ist daher ein Sonnenschutz mit besonders hohem Lichtschutzfaktor notwendig.
     
  • Schon jetzt intensive UV-Strahlung
    Bereits in den Monaten April und Mai kann die UV-Strahlung Spitzenwerte erreichen – und nicht erst im Hochsommer. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass die schützende Ozonschicht im Winter meist etwas dünner wird. Der Grund: Ozon wird bei sehr kalten Temperaturen in den oberen Luftschichten abgebaut wird. Mit den steigenden Temperaturen im Frühling nimmt der Ozongehalt in der schützenden Schicht erst allmählich wieder zu.
     
  • Temperaturen täuschen
    Gerade wenn die Sonne schon intensiv scheint, die Lufttemperaturen aber noch unter 20 Grad liegen oder eine leichte Brise für Abkühlung sorgt, unterschätzen wir häufig die Strahlung.

Greifen Sie also unbedingt zum Sonnenschutz, wenn Sie sich in den kommenden Tagen ins Freie aufmachen und die Sonne genießen wollen. Wählen Sie dabei einen hohen oder sehr hohen Lichtschutzfaktor, um den Sonnenschein zu genießen.

Vermeiden Sie nach Möglichkeit außerdem den Sonnenschein zur Mittagszeit. Oder schützen Sie in diesem Zeitraum die Haut mit langärmliger Kleidung und das Gesicht mit einem Hut oder einer Mütze. Denn dann prallt die schädliche UV-Strahlung am direktesten und somit am intensivsten auf uns herab.

An Sonnenbrille denken
Auch die Augen brauchen Schutz vor der UV-Strahlung. Denken Sie daher auch an eine Sonnenbrille mit einem ausreichenden Strahlungs-Filter. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn Sie sich in der Nähe von reflektierenden Wasserflächen aufhalten. 

Tipps für die Auswahl einer guten Sonnenbrille finden Sie im Artikel Sonnenbrillen-Check.