SCHRIFTGRÖßE

NEWS FÜR ARBEITGEBER

Aktuelle Informationen zu Fachthemen sowie nützliche Arbeitshilfen und Formulare.

Wir sind immer für Sie da

HEK-TEAM DIREKT:01801 / 213 213(3,9 Ct./Min.*)
040 / 656 96-1000(kostenfrei für Flatrate-Kunden)

Rückrufservice
zu Ihrer Wunschzeit

E-Mail Service
Schnelle Antworten auf Ihre Fragen


*(aus dem dt. Festnetz, maximal 42 Ct./Min. aus den Mobilfunknetzen)

Mobile Inhalte

Downloads

HEKinform digital

Vorteile der HEK

Die HEK ist die Business-K(l)asse unter den gesetzlichen Krankenkassen und optimal für alle, die mehr von ihrer Kasse verlangen. Mehr Qualität, mehr Leistung, mehr Service. Überzeugen Sie sich selbst.

Attraktive Zusatzversicherungen

Sie möchten den umfassenden Versicherungsschutz der HEK erweitern? Wir haben für Sie Kooperationen mit starken Partnern geschlossen, die Ihnen attraktive Zusatzversicherungen bieten.

Gift im Haus

Manchmal stecken Umweltgifte dort, wo wir sie am wenigsten vermuten: in unseren eigenen vier Wänden. Gütesiegel helfen dabei, möglichst schadstofffreie Möbel und Baustoffe auszuwählen.

Kopfschmerzen, Juckreiz oder Schwindelgefühl – darunter leiden viele Menschen vor allem dann, wenn sie zu Hause sind. Experten zu Folge kann das ein Indiz dafür sein, dass die Wohnräume mit giftigen Substanzen belastet sind. Das Phänomen ist seit längerem unter dem Begriff Sick-Building-Syndrom bekannt.

Die Substanzen, die für die Gesundheitsbeschwerden verantwortlich sind, lauten dabei meist Formaldehyd und Lindan. Aber auch das Holzschutzmittel Pentachlorphenol (PCP) und diverse Weichmacher finden sich immer wieder in Innenräumen.

Gesundheitsschädliche Chemikalien
Zwar sind viele gesundheitsschädliche Substanzen wie Lindan und PCP als Bestandteil von Holzschutzmitteln innerhalb der EU nicht mehr zugelassen. Dennoch lassen sich die Stoffe immer wieder in Importen nachweisen. Und insbesondere Formaldehyd wird in Deutschland nach wie vor hergestellt – und verwendet: als Kleber in Spanplatten, aber auch bei der Herstellung von Textilien und Leder. Weil all dies auch Bestandteil vieler Möbel ist, gelangt die Chemikalie, die als Allergieauslöser gilt und im Verdacht steht, Krebs zu erregen, auch heute noch in unsere Küchen, Wohnräume und Schlafzimmer.

Bessere Dämmung sperrt Gifte ein
Hinzu kommt: Mehr denn je achten Wohnungseigentümer und Mieter auf eine möglichst gute Wärmedämmung. Ein Luftaustausch durch die Wände findet so häufig gar nicht mehr statt. Gebäude sind dadurch für Giftstoffe noch undurchlässiger geworden. Schädliche Substanzen bleiben so regelrecht in geschlossenen Räumen gefangen.

Lüften Sie daher regelmäßig und sorgen Sie für einen kräftigen Durchzug. So ist die Wahrscheinlichkeit am Größten, dass giftige Gase aus der Wohnung herausgelangen. Wichtig: Es genügt nicht, das Fenster nur „auf Kipp“ zu stellen. Denn dabei findet kein echter Luftaustausch statt, vielmehr sinkt nur die Raumtemperatur.

Gütesiegel für gesundes Wohnen
Achten Sie beim Kauf von Möbeln und Einrichtungsgegenständen außerdem auf Gütesiegel. Denn für den Verbraucher ist es nicht möglich, zu erkennen, ob ein Möbelstück oder eine bestimmte Wandfarbe mit Schadstoffen belastet sein könnte oder nicht. So gibt es inzwischen auch für Wohnzimmermöbel diverse Gütesiegel. Dabei ist nicht immer klar, wofür sie genau stehen, und welche Kriterien die entsprechenden Produkte zu erfüllen haben.

Hier finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Siegel für Möbel:

  • Blauer Engel
    Möbel, die dieses Siegel erhalten, wurden im Labor auf Schadstoffe untersucht. Das Siegel garantiert besonders schadstoffarme Produkte.
     
  • ÖkoControl sensibler wohnen
    Dieses Siegel garantiert ebenfalls besonders schadstoffarme Möbel. Die Anforderungen liegen liegt weit über den gesetzlichen Standards. Es wird vom Europäischen Verband ökologischer Einrichtungshäuser vergeben.
     
  • IUG Allergiker geeignet
    Dieses Siegel erhalten Möbel, die keine oder fast keine Allergie auslösenden Substanzen enthalten. Denn viele Schadstoffe können allergische Reaktionen hervorrufen, selbst wenn die Grenzwerte eingehalten sind. Vergeben wird das Siegel vom Institut für Umwelt und Gesundheit (IUG).
     
  • Das „Goldene M“
    Möbel, die dieses Siegel tragen, sind vergleichsweise schadstoffarm. Es handelt sich um das Siegel der in der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel zusammengeschlossenen Hersteller und Lieferanten. Zwar orientiert sich das Signet in vielen Punkten nur an den gesetzlichen Vorgaben. Bei Schadstoffen sind die Anforderungen jedoch strenger.