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Viele Dinge tun wir im Alltag, ohne viel darüber nachzudenken. Manches davon kann unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit beeinflussen. Hier finden Sie Denkanstöße für einen bewussteren Umgang mit sich selbst und Ihrem Körper.

Grillkohle darf nicht im Sand oder in der Erde vergraben werden. Denn die Kohle heizt noch lange nach und sorgt für eine glühend heiße Oberfläche. Wer dort arglos hintritt, kann schwere Verbrennungen an den Fußsohlen erleiden. Denn glühende Holzkohle entwickelt Temperaturen von mehr als 500 Grads Celsius! Die Gefahr ist daher um ein vielfaches höher als beim Umgang mit siedendem Wasser.
Unsichtbare Gefahr für Unbeteiligte
Infolge des leichtsinnigen Umgangs mit Grillkohle kommt es insbesondere auch immer wieder zu schweren Verletzungen bei Unbeteiligten – zum Beispiel spielenden Kindern oder Spaziergängern. Achten Sie daher darauf, dass die Grillglut immer sicher entsorgt wird. Dazu muss die Holzkohle komplett ausgeglüht und abgekühlt sein – oder vollständig mit Wasser gelöscht worden sein.
Insbesondere den Einsatz von Einmalgrills sehen viele Städte und Gemeinden zunehmend kritisch – und das nicht nur, weil es sich um Wegwerfprodukte handelt, die viel Müll verursachen. Tatsächlich werden solche Grills leider oft genug mit glühenden Kohlen einfach zurückgelassen und meist auf dem Boden abgelegt, was auf trockenem Rasen Brände auslösen. Um das einzuschränken, werden beispielsweise im Hamburger Stadtpark die Besucher aufgefordert, beim Grillen einen Mindestabstand von 50 Zentimetern zum Erdboden einzuhalten.