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Trendsport am Strand

Am Strand kann man mehr machen, als „nur“ in der Sonne zu liegen und schwimmen zu gehen. Strände sind auch riesige Sport- und Spielplätze. Lesen Sie, wie Frisbee, Bodyboard und andere Geräte für Spaß am und im Wasser sorgen.

Volleyball am Strand ist seit vielen Jahren so populär, dass der Sport längst eine Wettkampfdisziplin ist. Doch Volleyball ist bei weitem nicht die einzige Trendsportart, die ideal zu Sonne, Strand und Wasser passt. Am und im Wasser gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich aktiv zu bewegen:

  • Beachsoccer: aus Brasilien nach Europa
    Dort, wo Sonne, Strand, Sand und Fußball allgegenwärtig sind, hat auch der Beachsoccer seinen Ursprung: an Brasiliens Küsten. Einer der Haupt-Unterschiede zum gewöhnlichen Fußball: Gespielt wird barfuß.
    Beachsoccer lässt sich somit an jedem Sandstrand improvisieren: einfach Schuhe ausziehen und das Spielfeld mit Sandhaufen oder Treibholz markieren. Die einzige Voraussetzung ist ein Ball – oder ein ähnliches Spielgerät.
    Weitere Informationen: Deutscher Beach Soccer Verband 
      
  • Frisbee: schnell und dynamisch dank Ultimate
    Die fliegende Scheibe wurde zwar schon in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts erfunden, erlebt aber in den letzten Jahren einen regelrechten Boom. Seit einigen Jahren kommt die Scheibe auch beim Mannschaftssport „Ultimate“ zum Einsatz: Dabei werfen sich die Mitglieder der einen Mannschaft die Scheibe zu, während die anderen versuchen, sie zu ergattern. Wer die Scheibe hat, darf sich nicht von der Stelle bewegen. Um nicht komplett gedeckt zu werden, muss er sie sofort weiter spielen. Dadurch ist Ultimate schnell und dynamisch. Ultimate eignet sich auch sehr gut für den Strand. Denn die Frisbee-Scheibe extrem flach und leicht ist, passt sie in jedes Strandgepäck.
    Weitere Informationen: Deutscher Frisbee-Sportverband 
     
  • Indiaca: Alternative zum Volleyball
    Beim Indiaca gelten im wesentlichen dieselben Spielregeln wie beim Volleyball: Das Spielgerät muss über ein Netz hin und her geschlagen werden und darf dabei nicht den Boden berühren. Wesentlicher Unterschied: Statt eines Balls kommt die Indiaca als Spielgerät zum Einsatz – eine Art überdimensionierter und unten gedämpfter Federball. Durch die Federn hat die Indiaca ein langsameres Flugverhalten als der Volleyball. Und wenn das Spielgerät geschmettert wird, ist durch die weiche und große Oberfläche die Verletzungsgefahr beim Aufprall gering.
     
  • Bodyboard: Abkühlung in den Wellen
    Das Bodyboard ist eine Art kleines Surfbrett. Anders als beim richtigen Wellenreiten steht man dabei nicht auf dem Brett, sondern liegt oder kniet. Mit speziellen Schwimmflossen kann man sich leichter im Wasser fortbewegen. Bodyboarden lässt sich daher schnell erlernen. Der Sport funktioniert auch schon bei Wellen ab einem halben Meter Höhe – und ist somit auch eine Alternative für Nord- und Ostsee.
    Wichtig: Gerade Unerfahrene unterschätzen oft die Wucht der Wellen und die Kraft von Meeresströmungen. Wagen Sie sich daher mit einem Bodyboard nicht aufs offene Meer hinaus. Das ist auch gar nicht nötig: Gerade das kleine und handliche Bodyboard macht es möglich, auf Wellen in unmittelbarer Strandnähe zu reiten.
     
  • Tambeach: wenig Technik, viel Kondition
    Hierbei wird ein Tennisball mit einem neuartigen Schläger gespielt: Dieser ist kreisrund, mit einer membranartigen Nylonhaut aus kräftigem Fasergeflecht hart bespannt und gleicht in seiner Form einem Tamburin. Durch die harte Bespannung braucht man wenig Schwung und Kraft, um den Ball gut und platziert zu schlagen. So fällt es relativ leicht, den Gegenspieler quer übers Spielfeld zu jagen, was im Sand besonders intensiv die Kondition trainiert.

Allgemeine Tipps für Sport am Wasser
Wer sich im, auf, oder am Wasser bewegt, spürt häufig die Intensität der Sonnenstrahlung nicht. Cremen Sie sich daher großzügig mit Sonnenschutzmitteln ein – und schützen Sie sich zusätzlich durch Kleidungsstücke wie T-Shirts, Shorts und ggf. Mützen. Bei kühleren Wassertemperaturen gilt zusätzlich: Im Wasser verliert der Körper sehr schnell an Wärme. Wenn Sie länger im Wasser bleiben wollen – was schnell passieren kann, wenn man am Bodyboard oder Aquaskipper Gefallen gefunden hat – ist unter Umständen ein Neoprenanzug sinnvoll – zumindest als „Shorty“, also mit kurzen Hosen.