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50, 100 oder gar noch mehr E-Mails täglich. Das ist inzwischen Normalzustand an vielen Arbeitsplätzen. So ist es kein Wunder, dass das tägliche Abarbeiten des Posteingangs wertvolle Arbeitszeit aufzufressen scheint. Hinzu kommt, dass E-Mails immer wieder die Arbeitsproduktivität stören, weil sie für plötzliche Unterbrechungen sorgen. Auch das sorgt für Stress am Arbeitsplatz.
Um so wichtiger ist es, für sich persönlich ein System zu finden, wie man mit der zunehmenden Nachrichten-Flut umgehen kann. Damit der tägliche E-Mail-Stress keine Chance hat, sollten Sie zunächst hinterfragen, wie wichtig und dringlich der E-Mail-Verkehr tatsächlich ist: Denn an vielen PC-Arbeitsplätzen ist das E-Mail-Programm ständig geöffnet, obwohl das aus betrieblichen Gründen gar nicht nötig ist. Die Folge: Sobald eine neue E-Mail eintrifft, erscheint eine Meldung auf dem Bildschirm - oder es ertönt ein Signalton. Jedes Mal werden Sie dabei von Ihrer eigentlichen Tätigkeit abgelenkt.
E-Mail-Programm zwischendurch ausschalten
Klären Sie daher mit Vorgesetzten und Kollegen, inwiefern es notwendig ist, ständig per E-Mail erreichbar zu sein. Gibt es in Ihrem Unternehmen keine festen Regeln, ist es sinnvoll, lediglich mehrmals am Tag das Programm zu öffnen und dann den E-Mail-Verkehr gebündelt zu bearbeiten. Das ist weitaus effektiver, als bei jeder eintrudelnden Nachricht die eigentliche Arbeit zu unterbrechen. Und sollte etwas wirklich Wichtiges und Dringendes anliegen, sind Sie ja auch noch telefonisch erreichbar.
Daher gilt: Wenn Sie nicht im Kundendienst arbeiten oder aus einem anderen Grund andauernd per E-Mail erreichbar sein müssen, sollten Sie sich nicht von Ihrem E-Mail-Programm den Arbeitsrhythmus diktieren lassen. Denn gerade das Gefühl, jemandem oder etwas ausgeliefert zu sein, und sei es nur den ständig eintrudelnden Mails, verursacht Stress:
Des weiteren helfen folgende Tipps, um der täglichen E-Mail-Flut Herr zu werden:
Außerdem sollten Sie die Grenzen der E-Mail erkennen. Vieles lässt sich einfacher und zeitsparender in einem Gespräch klären: Immer dann, wenn absehbar ist, dass mehrere Mails hin- und hergehen werden, sollten Sie direkt zum Telefonhörer greifen.