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Bei Heiserkeit, einem Frosch im Hals oder einem kompletten Versagen der Stimme haben viele Berufstätige ein echtes Problem: Telefongespräche, Vorträge und die Kommunikation mit Kollegen sind dann nur noch schwer möglich – oder müssen komplett eingestellt werden. Führungskräfte bei einer Team-Besprechung sind dann genauso hilflos wie Lehrer vor ihren Schülern und Callcenter-Mitarbeiter.
Erkältungen und trockene Luft
Diese Probleme häufen sich jedoch insbesondere während der kalten Jahreszeit. Denn zum einen sorgen Erkältungen für Heiserkeit und den Frosch im Hals. Zum anderen ist die Luft in beheizten Räumen oft zu trocken, so dass auch die Stimmbänder regelrecht austrocknen können. Gerade wenn Husten, Schnupfen und Halsschmerzen sich auf die Stimme zu legen drohen, helfen folgende Tipps weiter:
Zusätzlich gilt: Wer beruflich auf seine Stimme angewiesen ist und sich etwa bei Vorträgen Gehör verschaffen muss, sollte seine Stimmbänder vor dem Einsatz aufwärmen – vergleichbar mit dem Warmlaufen, bei dem Sportler vor dem Turnier ihre Muskeln lockern und auf Betriebstemperatur bringen. Für dieses Einstimmen empfehlen Stimmtrainer und Sprecherzieher unter anderem, ein langgezogenes „Hmmm“ zu summen. Das ganze soll in etwa so klingen, wie wenn wir genüsslich vor unserem Lieblingsgericht sitzen. Eine weitere Übung ist es, leise und schnell für sich einen Zungenbrecher zu sprechen, zum Beispiel „Fischers Fritze fischt frische Fische“. Empfehlenswert ist auch, einen imaginären Kaugummi zu kauen oder Grimassen zu schneiden und zeitgleich Summtöne zu produzieren.
Und selbstverständlich ist es wichtig, alles zu vermeiden, was der Stimme schadet: Dazu zählt neben lautem Brüllen vor allem das Rauchen.