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Verschiedene Menschen kommen mit stressigen Situationen ganz unterschiedlich zurecht. Während manche ihre Aufgaben mit beneidenswerter Energie bewältigen, wenn im Büro ein Termin den anderen hetzt und dazu noch private Verpflichtungen kommen, fühlen sich andere in vergleichbarer Lage schlicht überfordert. Bestimmte Situationen oder Reize verursachen bei den einen Stress, bei den anderen jedoch nicht.
Stress entsteht (erst) im Menschen
Dieses Phänomen lässt sich nur dadurch erklären, dass es nicht unmittelbar die Situationen bzw. Reize sind, die eine Stressreaktion auslösen. Ein chaotischer Tagesablauf oder die Hektik in der Vorweihnachtszeit führen nicht automatisch zu Stress. Vielmehr ist die Art und Weise, wie wir mit bestimmten Situationen und Reizen umgehen, dafür verantwortlich, ob Stress entsteht oder nicht.
Ein wichtiges Stichwort in diesem Zusammenhang ist die Stresskompetenz. Menschen mit hoher Stresskompetenz lassen sich auch in schwierigen Situationen oder bei einer großen Anzahl unterschiedlicher Reize nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Sie haben es gelernt, mit belastenden Situationen so umzugehen, dass Stress gar nicht erst aufkommt. So können diese Personen nicht nur ihre Arbeit ruhiger und damit souveräner erledigen, sondern auch entspannter in den Feierabend gehen und eine mögliche Doppelbelastung aus Familie und Beruf leichter verkraften.
Mit den folgenden Maßnahmen können Sie die eigene Stresskompetenz erhöhen:
Damit Sie eine berufliche Belastung nicht in den Feierabend mit hinein nehmen, ist es hilfreich, von Stress auf Entspannung umschalten zu können. Das kann man lernen: mit Entspannungstechniken wie Yoga, Tai Chi oder Autogenem Training. Bei entsprechenden qualitätsgesicherten Präventionsmaßnahmen beteiligt sich die HEK an den Kosten.
Übrigens: Auch diese Entspannungstechniken zählen aus psychologischer Sicht zu den Ressourcen.