Auch heimische Gewächse stecken voller gesunder Vitamine

Hagebutten- und Sanddorn-Fruechte

Orangen, Zitronen und Mandarinen sind voller Vitamin C und daher gerade jetzt genau richtig. Doch wenn es um eine gesunde Ernährung geht, sollte man die heimischen Gewächse keinesfalls links liegen lassen. Denn auch in unseren Breiten gedeihen wertvolle Vitamin- und Mineralstofflieferanten. Einige davon sind fast in Vergessenheit geraten, andere werden inzwischen wieder entdeckt. Die Rede ist von Hagebutte, Sanddorn und Co. Aber auch Feldsalat und Rote Bete enthalten genau das, was man in der kalten Jahreszeit braucht.

Sanddorn ist eine richtige Vitaminbombe

Sanddorn kennt wohl jeder, der schon einmal Urlaub an den Stränden von Nord- und Ostsee gemacht hat. Diese Pflanze fühlt sich auf kargen und sandigen Dünen besonders wohl. In der kalten Jahreszeit leuchten ihre orangegelben Früchte entlang der Küsten. Mittlerweile ist Sanddorn im ganzen Land als Konfitüre oder Zusatz in Fruchtsäften, als Öl oder in Kapselform immer öfter auch in Apotheken und Reformhäusern zu finden. Der Grund: Sanddornbeeren haben - je nach Sorte - einen bis zu zehnmal höheren Vitamin C-Gehalt als Zitronen. Zudem enthalten sie doppelt so viel Beta-Karotin wie Karotten. Und das Öl des Fruchtfleischs hilft gegen Sodbrennen und regt den Stoffwechsel an.

Hagebutte – die gesunde Frucht vom Wegesrand

Auch die Hagebutte übertrifft den Vitamin C-Gehalt der Zitrusfrüchte erheblich. Die roten Schalen der Frucht enthalten davon ein Vielfaches. Kein Wunder also, dass noch unsere Großeltern Hagebuttenschalen gerne zu Tee, Marmelade oder Mus verarbeitet haben. Denn die Hagebutte, die Frucht der wilden Rose, findet sich hierzulande fast überall. Sie wächst am Wegesrand und die Früchte bleiben oft bis in den Winter an den Sträuchern hängen. Dann schmecken sie am besten und haben den höchsten Vitamingehalt. Sie können übrigens nicht nur bei Erkältungen, sondern auch bei Arthrose helfen.

Maronen sind voller Vitamine und Mineralstoffe

Früher galten Esskastanien als „Brot der armen Leute“. Denn nach einer schlechten Ernte aßen die Menschen früher Maronen, um satt zu werden. Neben dem Nährwert durch den relativ hohen Kohlenhydratanteil enthält die Esskastanie viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Sie liefert Vitamin C liefert und die Vitamine B1 und B6, Folsäure sowie die Mineralien Kalzium, Magnesium und reichlich Kalium. All das macht die Marone, der man heute vor allem auf den Weihnachtsmärkten begegnet, zu einem ausgesprochen gesunden Snack.

Feldsalat: Frisches in der kalten Jahreszeit

Ein idealer Vitaminspender für die kalte Jahreszeit ist auch der Feldsalat. Er enthält viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe, darunter die Vitamine A, B6 und C sowie Kalium, Eisen und Folsäure. Die traditionelle Erntezeit des Feldsalats dauert von Oktober bis April. Das Salatgewächs, das auch als Ackersalat, Rapunzel, Lämmli, Vogerlsalat, Mausohrsalat oder Nüsslisalat bekannt ist, sorgt so gerade in der kalten Jahreszeit unabhängig von Gewächshäusern oder Importen aus fernen Ländern für Frisches auf den Tellern. Ein weiterer Vorteil: Feldsalat schmeckt roh hervorragend und wird auch so genossen. Kein Kochen und kein Dünsten verringert die Vitamine und Mineralstoffe.

Rote Bete bringt nicht nur Farbe auf den Tisch

Rote Bete zählt zu den typischen Wintergemüsen. Geerntet wird sie meist schon im Herbst, die Rüben lassen sich aber gut einlagern. Schon seit Jahrhunderten gilt Rote Bete sogar als Heilpflanze gegen Blutarmut. Denn neben Vitaminen & Co. enthält sie auch viel Folsäure, die unser Körper für die Bildung der roten Blutkörperchen benötigt. Außerdem zählt der in den Rüben enthaltene rote Farbstoff Betanin zu den so genannten Polyphenolen, die das Immunsystem stärken und als Krebsschutz gelten. Rote Bete ist zwar sehr gesund, aber wer zu Nierensteinen neigt, sollte sie nur in Maßen genießen. Denn in der Rübe ist viel Oxalsäure, die die Bildung von Nierensteinen begünstigt.

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